Themenwochen „Sport, Bildung, Entwicklung und bürgerschaftliches Engagement“ bei Formação/Brasilien

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Sept und Nov 2017 | Vom 29. August bis 3. September sowie vom 29.11.-3.12. organisiert Formação und die Formação Faculdade Integrada (FFI) mit mehreren lokalen Partnern Workshops und Aktivitäten in ganz São Luis (Brasilien). Die Themenwochen richten sich an verschiedene Zielgruppen im Handlungsfeld. Dazu gehören unter anderem Lehrende an Schulen und Universitäten, VetreterInnen aus der sozialen Arbeit und aus Kommunen, sowie Studierende oder andere Interessierte am Thema.

Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus Seminaren, Weiterbildungskursen, Diskussionsrunden und Sportveranstaltungen im öffentlichen Raum zusammen. Dazu gehört auch ein inklusives „Rennen der Freude“ in der Altstadt von São Luis für das sich 800 Läufer und Läuferinnen mit verschiedenen Hintergründen und körperlichen Ausgangssituationen angemeldet haben.

Zu den Zielen gehört die Förderung des Dialogs im Handlungsfeld „Sport, Bildung und Entwicklung“, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Schulen und Kommunen, der Austausch von best-practice in Brasilien, Deutschland und weltweit, die Verbindung von praktischem Wissen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren weitere Systematisierung.

In der Themenwoche vom 29. August bis 3. September ist auch KICKFAIR am Dialog und Austausch beteiligt. Neben den Erfahrungen aus der Arbeit in Deutschland stellt KICKFAIR mit Formação gemeinsam auch die Erfahrungen im Fußball-Lernen-Global-Netzwerk dar.

Kinderrechte-HipHop geht auch in Chile weiter: Chigolitos Rap präsentieren ihr eigenes Album

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6.10.2017 | Ein Konzert in der Casa De La Cultura Violeta Parra in Cerro Navia – das war seit längerem das große Ziel der Kinder- und Jugend-Rap Gruppe Chigolitos Rap. Entstanden ist die Gruppe im Jugendzentrum von Chigol in Cerro Navia. Dort bearbeiten sie durch HipHop schwierige Themen, wie beispielsweise Drogen, Ungleichheit und Gewalt und thematisieren diese im öffentlichen Raum.

Nachdem sie 2016 im internationalen FLG-Projekt „Straßenfußball und Kinderrechte“ mit ihrem Ansatz, ihren Erfahrungen und ihrem eigenen Song-Beitrag auf der HipHop Compilation „Tengo mis derechos no me digas nada“ Vorbilder für andere weltweit waren,

haben sie nun – in direkter Folge der internationalen Compilation – ihre eigene CD herausgegeben. Die Veröffentlichung verknüpften sie mit einem Konzert vor mehr als 150 interessierten Gästen in ihrem Viertel Cerro Navia. Das Konzert war ein voller Erfolg und gleich im Anschluss begann die Gruppe hoch motiviert die Produktion ihrer nächsten CD.

Hier geht es zu Konzertausschnitten:
Track: Ven y Veras
Track: Dimelo

Diane Sousa (Formação/Brasilien) blickt auf ihre drei Monate bei KICKFAIR zurück

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07.09.2017 | Als ich 18 war, wirkte ich als Youth Leaderin das erste Mal für einen längeren Zeitraum bei KICKFAIR mit. Jetzt, sieben Jahre später und nach mehreren kürzeren Aufenthalten bei KICKFAIR, konnte ich erneut für ganze drei Monate von Deutschland aus unsere gemeinsamen Inhalte und Projekte voranbringen. Mit vielen Jahren Erfahrung und inzwischen als leitende Mitarbeiterin bei Formação im Bereich Sport und Entwicklung fühlt sich der aktuelle Aufenthalt deutlich einfacher und sicherer an.

„Jeder von uns trägt sein eigenes Päckchen mit sich, das man nicht wiegen, messen und manchmal auch nicht sehen kann – das Gepäck des Lebens, in dem wir Erfahrungen, Emotionen, Erinnerungen und Wissen mit uns tragen. Nur derjenige, der das Päckchen trägt, kennt es in allen Details.“

Formação und KICKFAIR verbinden seit vielen Jahren gemeinsame Konzepte und Methoden, auf deren Grundlage auch mit allen anderen Fußball-Lernen-Global Organisationen aus Südamerika, Afrika und Asien vielfältige Projekte erfolgreich auf den Weg gebracht werden konnten. In unseren Projekten geht es immer um Wissenstransfer – das heißt für mich, sich zu erfolgreichen Strategien und Konzepten auszutauschen und sie in unser alltägliches Tun in unseren lokalen Strukturen zu integrieren. Für mich ist dieser Ansatz einzigartig.

In den drei Monaten konnte ich verschiedene Tätigkeitsfelder bei KICKFAIR mitgestalten und meine Ideen und Erfahrungen in die Weiterentwicklung einbringen. Dazu gehörten viele Workshops mit Kindern und Jugendlichen an KICKFAIR-Schulen in ganz Deutschland, Vernetzungs- und Austauschtreffen mit Erwachsenen und Youth Leadern, Seminare an Partner-Universitäten von KICKFAIR, das Weiterentwickeln der Schulpartnerschaft zwischen der Gesamtschule Wulfen und ihrer Partnerschule in São Luis (Maranhão/Brasilien) und vieles mehr.

„Das großartigste Lernen erlebte ich in Workshops mit sehr vielfältigen Teilnehmenden (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, mit und ohne aktueller Fluchterfahrung, Kinder mit Lernschwierigkeiten, Youth Leader). Für die Arbeit mit jeder Zielgruppe konnte ich der Zeit hier neue Strategien und Vorgehensweisen entwickeln.“

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war unsere gemeinsam gestaltete internationale Arbeitswoche, die 10 Organisationen unseres Fußball-Lernen-Global-Netzwerk zusammenbrachte. Aktuell bewegen uns alle gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen, die sich für Jugendliche in einer globalen und vielfältigen Welt ergeben. In der Woche haben wir ganz konkrete Methoden und Arbeitseinheiten zusammengetragen, mit denen weltweit vor Ort mit Jugendlichen gearbeitet wird. Sie lernen, mit verschiedenen Aspekten von Vielfalt im eigenen Lebenskontext umzugehen. Jugendliche können so ihre Ängste abbauen, Vielfalt verstehen und als etwas Positives sehen lernen, um selbst auch aktiv zu einer inklusiven Gesellschaft beizutragen. Letztlich geht es auch im Thema Begegnung in Vielfalt darum, immer wieder zu forschen, Neues zu entdecken und zu erleben – das ist genau das, was ich in meinen drei Monaten hier mit KICKFAIR wieder erlebt habe.

Einige ausgewählte Erfahrungen habe ich auch auf meinem Blog ausführlicher beschrieben.

Internationale Arbeitswoche der FLG-Partner in Ostfildern

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18.-25.7.2017 | Eine ganze Woche lang kamen in Ostfildern Organisationen der internationalen Lernkooperation Fußball-Lernen-Global zusammen, um an gemeinsamen Themen zu arbeiten: Formaçao (Brasilien), Chigol (Chile), Paí Pukú (Paraguay), Peres Center for Peace (Israel), Hodi (Kenia), Espérance (Ruanda), Salt Academy (Kambodscha) und  KICKFAIR (Deutschland). Zwei neue Organisationen aus Indien und Pakistan (Youth Football Club und Sud’haar) waren zum ersten Mal mit Gaststatus dabei. Sie wollen zukünftig eine aktive Rolle im Partnernetzwerk spielen.

Inhalt der Woche war ein Austausch zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich für Jugendliche in einer zunehmend globalen und vielfältigen Gesellschaft ergeben. Gerade Jugendliche, die sich ohnehin schon als ständige Verlierer der Gesellschaft erleben, brauchen Unterstützung in einer pluralistischen Gesellschaft ihren Platz mit Perspektive zu finden. In allen Organisationen gibt es dazu bereits Arbeitskonzepte. Diese wurden ausgetauscht. Es sind ganz konkrete Methoden, Workshops und Arbeitseinheiten, anhand derer Jugendliche in den Fußball-Lernen-Global Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland lernen, mit verschiedenen Aspekten von Vielfalt im eigenen Lebenskontext umzugehen.

 

Jugendlichen bekommen so einen Lern- und Erfahrungsraum, wo sie ihre Ängste abbauen und Vielfalt wertschätzen, um selbst auch aktiv zu einer inklusiven Gesellschaft beizutragen.

Bis Frühjahr des kommenden Jahres entsteht daraus ein globaler Handlungsleitfaden mit diesen praxiserprobten Methoden und Zugängen, auf dessen Grundlage das globale Projekt zum Thema Vielfalt 2018 umgesetzt wird. Wie auch im letzten Projekt „Straßenfußball und Kinderrechte“ wird es wieder eine globale Straßenfußball-Weltmeisterschaft geben, in der alle lokal erspielten Punkte in einer globalen Tabelle zusammen gezählt werden.

Eindrücke von der internationalen Arbeitswoche finden sich in dem gemeinsamen Video zur Woche.

 

Bundesweites Festival vom 18.-21. Mai 2017

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18.-21.05.2017 | Von Donnerstag bis Sonntag fand das bundesweite Festival in Ostfildern bei Stuttgart statt. Am Festival nahmen rund 200 Lehrkräfte und Jugendliche aus Projektstandorten in ganz Deutschland teil. Das Festival war ein Forum des Wissensaustauschs in themenbezogenen Workshops für Lehrkräfte und Jugendliche, die Theorie und Praxis miteinander verbinden und den Spaß und die Freude an Bewegung und Begegnung teilen.

Auf Jugendebene stand der Spaß an Bewegung im Zentrum. Die Jugendlichen erlebten verschiedene (Straßen-)Fußballvariationen und konnten sich bei anderen Aktivitäten (Slackline, Skateboarding etc.) begegnen. Eine erlebnispädagogische Spielekette brachte die Jugendlichen zudem in Kontakt, gemeinsames Tun und Kooperation. Und auch während des Straßenfußballturniers „In Vielfalt gemeinsam spielen“ begegneten sich die Jugendlichen in völlig gemischten Teams: Jungen und Mädchen, mit und ohne aktueller Fluchtgeschichte, aus unterschiedlichen Schulen und Schularten bundesweit und aus den Klassenstufen 5-9. Das Turnier wurde von erfahrenen Youth Leadern aus verschiedenen FLG-Standorten organisiert und begleitet.

Auf der erwachsenen Ebene wurden vielfältige Erfahrungswerte und Best-Practice Methoden des Sozialen und Globalen Lernens durch Straßenfußball zusammengetragen. Im Mittelpunkt stand auch die Auswertung des internationalen Projektes „Straßenfußball und Kinderrechte“ und daraus u.a. abgeleitet die gemeinsame Zukunftsplanung für die nächsten Jahre. Welche globalen/lokalen Themen sind relevant? Welche Ziele und Wirkungen werden damit verbunden?  Welche Herausforderungen sehen wir in unserem Tun? Wo liegen Potentiale? Hierzu gab es moderierte Workshops, in denen Erkenntnisse ausgetauscht und nächste Schritte definiert wurden.

Kinderrechte HipHop Compilation – limited edition: „Tengo mis derechos no me digas nada“

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Warum gibt es Kinderrechte? Wer hat sie festgelegt? Sind alle wichtigen Rechte enthalten? Sind die Rechte auch für alle Kinder und Jugendlichen gesichert? Wie ist die Lage bei uns und in anderen Ländern? Was können wir uns Gutes von anderen Ländern abgucken? Was muss verbessert werden? Welchen Beitrag können wir selbst dazu leisten?

Beim internationalen Projekt „Straßenfußball und Kinderrechte“ standen unter anderem auch genau diese Fragen im Mittelpunkt. Über 5.000 Kinder und Jugendliche aus Chile, Paraguay, Brasilien, Deutschland, Israel/Palästina, Ruanda, Kenia und Kambodscha suchten gemeinsam Antworten und setzten sich über das ganze Jahr 2016 hinweg kreativ und vielfältig mit Kinderrechten weltweit auseinander.

Unter der Federführung von CHIGOL aus Chile entstanden im Rahmen des Projektes eine Reihe verschiedener Songs. Eine „Best of“ Auswahl aus Ruanda, Deutschland und Chile ist für diese Kompilation nun in limitierter Auflage zusammengestellt und aufbereitet worden.

PDF-Download des Booklet

Track 1: Tengo mis derechos no me digas nada
Track 2: Wir haben euch viel zu sagen – hört zu!

Track 3: Hoffnung bleibt für jeden
Track 4: Menya aho ugana (please be sure of where you go)
Track 5: La vulneracion no tiene brillo

Track 6: Halt geben

 

Cristian Vera (Cerro Navia/Chile) als Südexperte bei KICKFAIR

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04.05.2017 | Von Ende April bis Ende Juli ist Cristian bei KICKFAIR in Deutschland. Hier stellt er sich vor:

„Hallo, mein Name ist Cristian, ich bin 18 Jahre alt und aus Santiago de Chile. Dort engagiere ich mich bei der Organisation CHIGOL. Das erste Mal mitgemacht habe ich 2008, und zwar als Spieler. Später dann ab 2012 machte CHIGOL mit meiner Schule ein Projekt. So wurde ich schrittweise in Straßenfußball-Mediation aus- und weitergebildet. Inzwischen arbeite ich für CHIGOL ehrenamtlich in einer Schule mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Klassenstufen mit Straßenfußball.

Von meinem dreimonatigen Aufenthalt bei KICKFAIR erhoffe ich mir neue Erfahrungen zu machen und Neues zu lernen. Insbesondere möchte ich neue Methoden und Arbeitsweisen in und mit Schulen kennenlernen und entwickeln, weil ich mich auch langfristig dort mit CHIGOL sehe und mich weiter einbringen will. Ich hoffe, dass ich bei all dem erfolgreich sein werde – genauso wie ich es bis jetzt in Chile sein konnte.“

Themenwochen „Begegnung in Vielfalt gemeinsam gestalten“ an drei FLG-Partnerschulen

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13.-31.03.2017 | „Wie schaffen wir es die wachsende Vielfalt an unserer Schule gemeinsam so zu gestalten, dass sich alle gleichermaßen beheimatet fühlen können?“ – dies ist eine der großen Fragen, mit denen sich die FLG-Partnerschulen zusammen mit KICKFAIR intensiv beschäftigen.

Mit drei Modellschulen wurden deshalb über ein Jahr hinweg Konzepte und Maßnahmen erprobt, um Begegnung und Beteiligung an Schulen aktiv mitzugestalten. Im Fokus stand die Entwicklung von gemeinsamen Lernräumen für Jugendliche mit und ohne eigener Fluchterfahrung. Entstanden ist hieraus ein Begegnungskonzept mit mehreren Lernmodulen, das Jugendliche in Kontakt, Begegnung und gemeinsames Tun an der Schule bringt.

An jeweils fünf Schultagen wurde an allen drei Schulen zusammenhängende Themenwochen durchgeführt und mit Hilfe der verschiedenen Lernmodule eine Auseinandersetzung mit Werten ermöglicht, die für das Zusammenleben im immer vielfältiger werdenden Schulalltag wichtig sind.

Ausgehend vom Straßenfußball gingen sie der Frage nach, wie das gemeinsame Miteinander gestaltet und Vielfalt als Chance genutzt werden können. Die neu entwickelten Bildkarten erleichtern den Schülern und Schülerinnen, zu diesen Themen in Austausch zu kommen. Das „Language Training“ verknüpft Straßenfußball mit der in der Gruppe vorhandenen Sprachenvielfalt: Über bestimmte Spiele werden die Sprachen aller beteiligten Jugendlichen aufgegriffen.

Jeder ist einmal in der „Expertenrolle“ und erfährt darüber Wertschätzung. Dabei geht es nicht darum, Worte in anderen Sprachen zu lernen. Vielmehr ist es wichtig, das Gefühl, nicht verstanden zu werden, nachvollziehen zu können und darüber Empathie zu entwickeln. Diese Selbsterfahrung ist Grundlage aller Lernmodule. Es gilt, den Blick auf die eigene Geschichte, die eigenen Gefühle, eigene Meinungen und Ideen in Bezug zu denen Anderer zu setzen.

Zusammen mit professionellen Fotografen brachten die Jugendlichen ihre Erkenntnisse fotografisch zum Ausdruck. Die Fotos wurden im Rahmen einer Ausstellung der gesamten Schule zugänglich gemacht. So wurden in den Themenwochen Erarbeitete innerhalb der Schule sichtbar und in die Breite getragen. Alle beteiligten Schulen sehen in der Ausstellung die Chance, einen Prozess der Auseinandersetzung anzustoßen, der über die Themenwoche und die beteiligten Jugendlichen hinaus geht – deshalb ist die Ausstellung der KICK-OFF einer dauerhaften Beschäftigung mit Vielfalt an den Schulen.

Die erste Themenwoche fand vom 13. bis 17. März an der Eichendorff-Mittelschule in Erlangen-Bruck statt. Vom 20. bis 24. März ging es an der Erich Kästner Gemeinschaftsschule in Ostfildern (bei Stuttgart) weiter. Den Abschluss bildete dann vom 27. bis 31. März die Schillerrealschule in Schwäbisch Gmünd.

Globales FLG-Projekt zu Kinderrechten

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2017 | Chile ist Kinderrechte-Weltmeister!!! Nach 27 Turnieren, 811 erspielten Punkte für die globale Tabelle und hunderten von Workshops zu Straßenfußball und Kinderrechten auf der ganzen Welt wird Chile Champion 2016!

Mit dem Kick-Off im März 2016 in Kambodscha tourte die Kinderrechte-WM einmal um die Welt und fand kurz vor Weihnachten im Norden Brasiliens ihr Ende. Dazwischen liegen Turniere, vielfältige Workshops, öffentliche Präsentationen und Straßenfußball-Events an Schulen, Jugendzentren und Gemeindeplätzen bei KICKFAIR (Deutschland), Chigol (Chile), Formaçao (Brasilien), Salt Academy/Mighty Girls (Kambodscha), Espérance (Ruanda), Hodi (Kenia), Peres Center for Peace (Israel/Palästina), Centro para el desarollo de la inteligencia und Paí Pukú (beide Paraguay).

→ Was genau wo passiert hier mehr erfahren

CHIFAIR: Jugendbegegnung zwischen KICKFAIR und CHIGOL

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08.12.2016 | Über einen Zeitraum von zwei Wochen sind Jugendliche und Youth-Leader von CHIGOL zu Gast bei KICKFAIR. Im Mittelpunkt der Begegnungsreise steht das von- und miteinander Lernen und der Austausch über die pädagogische Arbeit mit Straßenfußball. Dieses Ziel wird im Rahmen vielfältiger gemeinsamer Aktivitäten erreicht. Zum einen sind die Jugendlichen und Youth-Leader fest in den Büro-Alltag von KICKFAIR integriert und gestalten diesen mit. Hier haben sie die Möglichkeit die Projektarbeit von KICKFAIR hautnah mitzuerleben und sich mit dem gesamten Team von KICKFAIR täglich auszutauschen. Zudem setzen sich die Jugendlichen aus Chile intensiv mit ihren eigenen Biographien auseinander, um ihre Lebensgeschichten und Erfahrungen anschließend in Form von Postern, Texten, Fotos und Videos darstellen und an andere weiterzugeben.

Zum anderen besuchen die Jugendlichen und Youth-Leader aus Chile eine ganze Reihe von Projektgruppen und Partnerschulen von KICKFAIR: in Schwäbisch Gmünd, Tübingen, Speyer, Erlangen und München. Hier haben sie Möglichkeit, sich intensiv über ihre Lebensrealität auszutauschen, ihre Erfahrungen beim Straßenfußball zu vergleichen und ihre Sicht auf lokale und globale Probleme zu diskutieren.

Die Jugendbegegnung und deren Vorbereitung findet in Kooperation und mit der Unterstützung des Goethe-Institutes statt.