Start der Fußball-Lernen-Global Weltmeisterschaft in Kambodscha

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08.03.2014 | Nach vielen Monaten der Vorbereitung geht es nun wirklich los! Diesen Samstag können schon Daumen gedrückt werden! Den da startet unserer weltweite Turnierserie in Battambang in Kambodscha bei der Salt Academy. 10 gemischte Mannschaften werden um die ersten Punkte unserer gemeinsamen globalen Tabelle spielen.

Alle Teams vertreten als Nationalteam eines der beteiligten FLG-Partnerländer. Parallel zum Turnier wird es Life-Skill-Workshops zum Thema Gender geben. Über die ersten Ergebnisse werden wir euch selbstverständlich umgehend informieren.

Weitere Informationen gibt’s auf der Facebook Seite der Salt Academy

Gemeinsames Friedensturnier in Deutschland, Israel und Palästina

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05.12.2013 | Bereits zum zweiten Mal fand zeitgleich das Friedensturnier zwischen KICKFAIR und dem Peres Center for Peace in Israel statt. Auf deutscher Seite wurde das Turnier organisiert und gespielt in der Erich-Kästner-Schule in Nellingen. Auf israelischer Seite nahmen junge Mädchen aus Israel und Palästina am Turnier teil. Im Vorfeld beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 8.Klasse der Erich-Kästner-Schule seit Beginn des Schuljahres mit dem Thema Frieden und der Organisation des Turniers, ebenso das Peres Center for Peace in Israel.

Gestartet wurde das Turnier zeitgleich von den Jugendlichen aus Israel, Palästina und Deutschland, die durch eine Live-Schaltung über Skype gegenseitig übertragen wurde. Über diese Verbindungen konnten dann auch die Partien und die Stimmung im jeweils anderen Land miterlebt werden. Neben dem gemeinsamen Straßenfußball spielen stand der Gedanke des friedlichen Miteinanders im Vordergrund. Auf beiden Seiten lernten sich die Jugendlichen über Botschaften, die sie sich über eine gemeinsame Facebook-Seite schickten und über Workshops besser kennen. Auf dem sogenannten dritten Court konnten die Schülerinnen und Schüler zudem verschiedene Peace Games durchlaufen.

Mehr Informationen dazu unter: http://www.facebook.com/peacetournament2012?fref=ts

KICKFAIR Youth Leader in Israel planen Friedensturniers mit FLG-Schulen

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10.11.2013 | Sieben KICKFAIR Youth Leader verbrachten eine Woche mit Jugendlichen aus den Projekten des Peres Center for Peace in Israel. Im Mittelpunkt des Aufenthaltes standen gemeinsame Workshops über die Arbeit mit Straßenfußball in Deutschland, Israel und Palästina. Ausgangspunkt des Austausches waren die eigenen Biographien: wo lebe ich, vor welche alltäglichen Herausforderungen stehe ich? Was will ich verändern? Wie hilft mir Straßenfußball, KICKFAIR und das Peres Center for Peace? Welche Rolle und welche Aufgaben habe ich den Projekten?

Entlang dieser Fragen diskutierten sie über verschiedene Wahrnehmungen, „Wahrheiten“, „Unwahrheiten“, den Einfluss von Medien und aber auch darüber, wie Sie beitragen können, Perspektiven zu verändern. In diesem Sinne tauschten sie sich dann konkret über die Methode Straßenfußball aus und gaben ihr jeweiliges Wissen an die anderen weiter. Auch die Planung des diesjährigen Friedensturnieres war Teil des Aufenthaltes.

In den kommenden Wochen bis zum Turnier setzen sich Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule innerschulisch mit dem Land Israel, der Religion und der Geschichte auseinander und erarbeiten auf vielfältige und kreative Weise Spiele und Herangehensweisen zum Thema Frieden.

Das Friedensturnier findet am 5. Dezember an der Erich-Kästner-Schule in Nellingen statt und parallel dazu in Israel. Mit der Wichernschule aus Fellbach und der Marquardtschule sind auch zwei weitere Schulen aus dem FLG-Netzwerk dabei. In diesem Jahr soll nicht nur zeitgleich gespielt werden, sondern die Schülerinnen und Schüler durchlaufen auch die gleichen Workshops und Spiele zum Thema Frieden.

Jugendliche aus Wulfen reisen zu ihrer Partnerschule nach São Bento

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30.09.2013 | Jugendliche der Gesamtschule Wulfen und ihrer brasilianischen Partner-Schule CEMP hatten die Möglichkeit, globales Lernen im Rahmen einer Austauschbegegnung in Brasilien hautnah zu erfahren. Nach der Ankunft in São Luis, der Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão, besuchte die Gruppe zunächst Formação und wurde mit den verschiedenen Arbeitsfeldern und Strukturen der Organisation vertraut gemacht. Im Anschluss daran stand ein 12-tägiger Besuch in São Bento und der dortigen Partnerschule CEMP auf dem Programm.

In diesen Tagen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv über ihre Erfahrungen mit Straßenfußball und über Möglichkeiten der Partizipation und Verantwortungsübernahme in der Kommune auszutauschen. Ganz praktisch wurde dies beim gemeinsame Ausrichten eines Straßenfußballturniers auf dem ‘Plaza de Eventus’ mitten in São Bento, an dem verschiedene Schulen der Stadt teilnahmen. Ein Erfahrungsaustausch über die deutsche und die brasilianische Spielekultur bot zudem die Möglichkeit sich auch durch das gemeinsame Spielen näher zu kommen. Dabei stellten die Jugendlichen erstaunt fest, wie viele Spiele ihrer Länder ähnlich oder sogar gleich waren.

Die gemeinsame Zeit wurde aber auch genutzt, um gemeinsame Inhalten und Projekte für die Zeit bis zum geplanten Gegenbesuch der Brasilianer in Deutschland 2014 festzulegen. Hierbei entstand die Idee, ein gemeinsames Projekt zu den Lebensrealitäten umzusetzen und dabei über Präsentationen auf beiden Seite auch die gesamte Schule einzubeziehen. Außerdem planen die Jugendlichen ein simultan in beiden Ländern statt findendes Straßenfußballturniers. Die Jugendlichen beschlossen auch, die Kommunikation und die Zusammenarbeit durch das Einrichten eines gemeinsamen Blogs auch neben den bereits stattfindenden Skype-Gesprächen weiter zu verbessern.

in Highlight der gemeinsamen Zeit war sicherlich der Besuch im Nationalpark Lençóis Maranhenses zum Abschluss der Begegnung. São Bento und Wulfen verbindet also mittlerweile neben dem Straßenfußball auch viele gemeinsame Erfahrungen, Projekte und Zukunftsvisionen, die in der kommenden Zeit in die Praxis umgesetzt werden sollen. Die Begegnung wurde durch das ENSA-Programm gefördert und ist Teil einer langfristigen Lernpartnerschaft zwischen beiden Schulen, die bereits seit 2011 besteht.

International Workshop-Day at The Peres Center for Peace

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20.05.2013 | Am 17.Juli besuchten acht amerikanische Schülerinnen und Schüler das Peres Center, um mit jüdischen und arabischen Schülerinnen und Schülern, Basketball zu spielen und gemeinsam zu lernen. Im März zuvor waren israelische Jugendliche zu einem Besuch bei ihnen in den USA gewesen.

Während der Begegnung fanden zwei Workshops statt. Am Vormittag arbeiteten die Jugendlichen mit den Biographien aus „Mit dem Ball durchs Leben“, um sich besser kennen zu lernen und gemeinsam etwas zu erarbeiten. Über die Biographien der jungen Frauen auf den Postern fiel es den amerikanischen und israelischen Jugendlichen leicht, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Daraus entstand eine Diskussion unter den Jugendlichen über Stereotypen, Diskriminierung und darüber, Verantwortung zu übernehmen und ein Vorbild für andere zu sein.

Nachmittags tauschten sich die Jugendlichen über das Spiel der drei Halbzeiten und darüber aus, wie man die besondere Spielweise auf den Basketball übertragen kann. Die beiden gemischten Teams, es spielten amerikanische und israelische Jugendliche zusammen, gaben sich Regeln, die das Spiel fairer und teamorientierter machten. Am Ende des Workshops sagte ein Spieler: „Es war einfach, Regeln zu sagen, aber diese auch einzuhalten war nicht leicht, weil man während des Spiels immer gewinnen und so viele Körbe wie möglich werfen möchte. Aber man denkt nicht darüber nach, wie man dieses Ziel erreichen könnte“. In der Dialogzone stellten die Spieler und die Betreuer fest, dass ihnen bewusst wurde, wie wichtig die Kommunikation unter den Spielern ist und dass es wichtig ist, die Mitspieler zu kennen, sie wahrzunehmen und jeden in das Spiel mit einzubeziehen, damit man fair und respektvoll miteinander spielen kann.

Zweites Seminar „Mediation im Sport als Bildungstool“ bei Formação

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20.05.2013 | Vom 15.-17. Mai fand bei Formação bereits zum zweiten Mal das internationale Seminar „Mediation im Sport als Bildungstool“ durch. Zu dieser Tagung trafen sich über 150 Experten/-innen im Themenfeld aus 20 Organisationen in Brasilien und anderen Ländern Lateinamerikas in Maranhão, bim Instituto Formaçao, im Norden Brasiliens.
Inhalte dieser Tagung waren neben dem gegenseitigen Wissensaustausch auch mögliche gemeinsame Aktivitäten im Rahmen der anstehenden Großereignisse Fußball-WM 2014 und Olympia 2016, eine Auseinandersetzung mit den (sozialen) Auswirkungen dieser großen Veranstaltungen, mögliche strategische Zusammenschlüsse und wachsende Potentiale für die Weiterentwicklung von Gender Gleichstellung in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Neben der theoretischen Arbeit fand auch ein großes Straßenfußball-Festival mit Jugendlichen aus der gesamten Region statt.
Auch KICKFAIR war zu dieser Veranstaltung eingeladen und stellte gemeinsam mit Formação das Konzept der internationalen Lernpartnerschaft zwischen beiden Organisationen und ihren Partnerschulen vor. In einem weiteren Beitrag präsentierte Julia Wöhrle den Bildungsansatz von KICKFAIR und diskutierte mit den Teilnehmenden die damit verbundene Rolle der Mediation.
Das Seminar wurde vom Instituto Formaçao, der UNICEF und streetfootballworld Brasilien veranstaltet. Mehr Informationen unter www.formacao.org.br

ENSA Vorbereitungsseminar der Gesamtschule Wulfen

19. Mai 2013 | In der Kirchenstadt Münster trafen sich vom 16. bis 18. Mai Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Wulfen, um ihre Begegnung in Brasilien mit der Partnerschule CEMP und der Partner-NGO Formação vorzubereiten. Vom 29. August bis 17. September werden 10 Jugendliche aus Wulfen im Rahmen des Schulaustausch-Programms ENSA (www.ensa-programm.de) nach Sao Luis reisen, um mit Gleichaltrigen der Partnerschule CEMP miteinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.
Die Jugendlichen nutzten die beiden Tage, um sich intensiv mit der Arbeit von Formação und mit dem Thema Inklusion zu beschäftigen. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich direkt mit Camila von Formação auszutauschen.
Camila realisiert aktuell im Rahmen eines ASA-Nord-Südprojektes (www.asa-programm.de) einen Aufenthalt bei KICKFAIR. Gemeinsam mit ihrer deutschen ASA-Partnerin Janina wird sie die Begegnung dann auch in Brasilien begleiten. Am Ende des Seminars wurden noch offene Fragen geklärt, Ängste, Wünsche und Vorstellungen geäußert bzw. geteilt. Dies ließ viele mit einem guten Gefühl im Bauch und Vorfreude auf die bevorstehende Zeit in Brasilien nach Hause gehen.

Bundesweites Schultreffen

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06. Mai 2013 | Am 29. und 30. April fand in Ostfildern ein zweitägiges Treffen mit FLG-Schulen aus ganz Deutschland statt. Insgesamt nahmen über 70 Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte daran teil. Solche bundesweiten Treffen haben sich in den letzten Jahren zu einer festen Tradition entwickelt. Sie ermöglichen einen für alle Seiten bereichernden Austausch über die Erfahrungen in der Bildungs- und Projektarbeit mit Straßenfußball.

In den Lehrerworkshops wurden zunächst die vielfältigen Erfahrungen einzelner Schulen aus dem letzten Jahr vorgestellt und diskutiert. Zudem wurden Möglichkeiten verglichen, wie soziales und globales Lernen in den Schulalltag und in den Unterricht integriert werden können.

Parallel dazu tauschten sich auch die Schülerinnen und Schüler mit den beiden Südexperten Juan aus Chile und Camila aus Brasilien über ihre Visionen und Erfahrungen im Straßenfußball aus.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Blick auf die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Mit allen Teilnehmenden wurden gemeinsam Ideen entwickelt, wie die WM als Anlass für globales Lernen und den Austausch mit FLG-Schulen aus anderen Ländern genutzt werden kann.

Start der Workshopreihe mit dem internationalen Youth Leader Team

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17. April 2013 | Nach zwei Tagen intensiven Kennenlernens, Austauschens und Planens sind die Youth Leader von Chigol, Formacao und KICKFAIR in die Workshopreihe an Schulen in ganz Deutschland gestartet. Drei Tage lang arbeiteten sie intensiv mit Schülern der Hauptschule Scharrerschule Nürnberg in Forchheim zum Thema Mediation im Straßenfußball und erarbeiteten Visionen darüber, wie ihr Verständnis von Fairplay in ihrer Kommune und ihren Schulalltag implementiert werden kann.

 Schüler und Schülerinnen der Schule, die schon länger im Bereich Straßenfußball aktiv sind, konnten dabei ihre bereits gemachten Erfahrungen an die „Neuen“ weitergeben. Über die persönlichen Geschichten von Juan und Camila wurde Mediation zudem aus einer globalen Perspektive betrachtet und es wurden daraus wiederum thematische Anknüpfungspunkte für die Mediation im eigenen lokalen Kontext herausgearbeitet.

Projektwoche „Interkulturelle Begegnungen“ an der Mühlendorf Oberschule Teltow

12. April 2013 | Unter dem Motto „Interkulturelle Begegnungen“ führten 220 Schülerinnen und Schüler in Teltow vor den Osterferien ihre Projektwoche durch. Ziel war es, sich über Klassengrenzen hinweg besser kennenzulernen, einen fairen Umgang miteinander zu fördern und im Team gemeinsam verschiedenen Aufgaben zu lösen. So recherchierten die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit nach interessanten Informationen zu einzelnen Ländern der Welt und fertigten anschließend gemeinsam eine Weltkarte zum Thema „Interkultureller Austausch“ an. Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus im Alltag wurde aber auch das eigenen Lebensumfeld in den Blick genommen.
Ein besonderes Engagement zeigten Angelina und Laura aus der 10. Klasse. Mit der Unterstützung durch die stellvertretende Schulleiterin, Frau Pust, leiteten sie eine eigene Projektgruppe zum Thema Straßenfußball und globales Lernen. Dabei gaben sie als Multiplikatorinnen ihre Erfahrungen und Kenntnisse weiter, die sie im Rahmen der Lernpartnerschaft zwischen der Mühlendorf Oberschule und chilenischen Schulen und Partnerorganisation CHIGOL gewonnen hatten.
Mit ihrem Angebot wollten die beiden auch jüngere Schülerinnen und Schüler für eine Fortführung und Weiterentwicklung der Lernpartnerschaft mit Chile begeistern. 

Verantwortung für die Projektwoche übernahmen auch weitere Jugendliche, die sich für das abschließende Straßenfußball-Turnier als Teamer ausbilden ließen. Insgesamt war es aus Sicht aller Beteiligten eine sehr gelungene Projektwoche. Durch die Angebote von Schüler für Schüler konnte der „Staffelstab“ für das Thema Fußball und globales Lernen an jüngere Schüler weitergegeben werden, damit die Inhalte von „Fußball-Lernen-Global“ auch in Zukunft an der Schule weiterleben.Link zum ausführlichen Bericht im Teltower Lokalreport
Link zum Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung