Erste direkte Jugendbegegnung in der Lernpartnerschaft Erich-Kästner-Schule Ostfildern und Espérance in Kigali

07. Vovember 2008 | Welche Rolle spielt der Straßenfußball in Bezug auf die Gendergleichstellung, die Konfliktbearbeitung und für Prozesse des Peacebuilding vor dem Hintergrund der Aufarbeitung des ruandischen Genozids? Mit diesen spannenden und zugleich ernsten Fragen im Gepäck flogen sieben Jugendliche der Erich-Kästner-Hauptschule in Ostfildern nach Kigali in die Hauptstadt Ruandas. Vom 27. Oktober bis zum 5. November trafen sie dort mit Jugendlichen ihrer Partnerorganisation Espérance zusammen und arbeiteten intensiv an gemeinsamen Projektinhalten. Dominique, Mitarbeiter von Espérance war bereits im Juni und Juli mehrere Wochen bei der Erich-Kästnerschule zu Gast gewesen.
Über mehrere Monaten hinweg haben Jugendliche auf beiden Seiten Workshops vorbereitet, bei denen der Austausch über die Lebenswelt des jeweils Anderen und um globale Fragestellungen im Mittelpunkt steht. So entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule beispielsweise Workshops zum „Teamen” und zum Bereich „Straßenfußball und Hip Hop” an. Jugendliche von Esperance führten im Gegenzug Workshops in den Bereichen Straßenfußball und Theater durch. Alle gemeinsam entwickelten Texte, Lieder und Theaterstücke wollen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Begegnung aufarbeiten und in einem Buch veröffentlichen.

Astrid-Lindgren-Schule zu Gast beim CDI in Paraguay

20. April 2008 | In den Osterferien war es so weit: Franz Kaifel, Schulleiter der Astrid-Lindgren-Schule in Ulm, und Lehrerin Susanne Reutter machten sich auf den weitern Weg zu ihren Lernpartnern beim CDI in Paraguay. In der Schule des CDI war die Aufregung groß, als die Gäste aus Deutschland schließlich da waren. Die Schülerinnen und Schüler legten auch gleich los mit Fragen an ihre Lernpartner: über Deutschland, über die Schule in Ulm und über das Leben ihrer Partnerschüler. Seit über einem Jahr sind die beiden Schulen im Kontakt.
Ausgangspunkt der Partnerschaft war der Straßenfußball, der für die Schülerinnen und Schüler beider Einrichtungen eine wichtige Rolle spielt. Daraus hatte sich das erste große gemeinsame Projekt entwickelt, der deutsch-paraguayische Jahreskalender, in dem sich die Schülerinnen und Schüler in ständigem Austausch selbst entworfene Kalenderblätter mit den kulturellen und alltäglichen Besonderheiten des jeweiligen Monats schickten (Bräuche, Feste, Lieder, Gedichte, Bilder, etc.).