Fußball verbindet

Lernzirkel Südafrika

Projektpartner:

Kooperationspartner:

Aktuelles



Hans-Klakow Oberschule erhält Hildegard Hamm-Brücher-Preis



Lars Thiede von der Oberschule Brieselang im Gespräch mit Hildegard Hamm-Brücher

Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Brieselang wurden mit ihrem Projekt "Friends Play Together" mit dem "Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren". Damit wurde ihr Einsatz für soziales und globales Lernen innerhalb kürzester Zeit zum zweiten Mal prämiert. Im Mai hatten die Schülerinnen und Schüler in Potsdam bereits den Preis "Fair bringt mehr" von der Landesregierung Brandenburg und den Volks- und Raiffaisenbanken erhalten.

 



Der Preis, den Hildegard Hamm-Brücher gestiftet hat, wurde im Rahmen der „Lernstatt Demokratie 2010“ des an der Universität Jena ansässigen Förderprogramms Demokratisch Handeln, am 10. Juni in einer Festveranstaltung in der Bremischen Bürgerschaft zum zweiten Mal verliehen. Einer der beiden schulbezogenen Sonderpreise ging dabei an die Hans-Klakow Oberschule. 

Auch Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht gratulierte der Hans-Klakow-Oberschule aus Brieselang (Landkreis Havelland) zur Auszeichnung mit dem „Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren“.

 

Rupprecht würdigt das prämierte Projekt „Friends play together“ als beispielhaft. „Das interkulturelle Schüleraustauschprojekt bietet die Chance, wichtige Aspekte des Zusammenlebens vor Ort und in globaler Perspektive zu erproben und zu erlernen“, so der Bildungsminister. „Das Besondere an dem Konzept dieser Schule ist, dass Straßenfußball eingesetzt wird, um die Prinzipien fairen und respektvollen Umgangs zu erfahren und Regeleinhaltung zu etablieren.“



Unter dem Motto "Friends Play Together" besteht zwischen Brieslang und der Escuela Millahue in Chile bereits seit über einem Jahr ein intensiver Austausch.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich intensiv mit dem Land, der Kultur und der Lebenswelt des jeweils anderen. Darüber hinaus tauschen setzen sich die Jugendlichen beider Länder im gegenseitigen Austausch mit Fragen eines demokratischen und friedvollen Zusammenleben auseinander - in ihrem lokalen Umfeld, aber auch weltweit. Im Rahmen des ENSA-Schulaustausch-programms von Inwent konnte im Herbst 2009 bereits eine direkte Begegnung in Chile durchgeführt werden. Ein Rückbesuch wird dieses Jahr im September stattfinden.






Fußball verbindet...



...so zum Beispiel die Straßenfußballexperten Emiliano Candino (Argentinien) und Diane Sousa (Brasilien) mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen in Nürnberg und Bremen.


Ausgehend von der verbindenden Kraft des Fußballs und der diesjährigen Weltmeisterschaft in Südafrika setzten sich die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 7 bis 9 der Scharrerschule in Nürnberg mit Themen Globalen Lernens und der Verknüpfung von Straßenfußball mit dem bestehenden Streitschlichterprogramm innerhalb einer Teamerschulung und einem selbst organisierten Straßenfußballturnier intensiv auseinander.

 

 

Für die Bremer Schülerinnen und Schüler der Integrationsschule Obervieland, des Gymnasiums Vegesack, der Oberschule Findorff und der Gesamtschule Mitte standen das Engagement der beiden Südexperten in ihren Organisationen im Mittelpunkt ihrer Projekttage. Darüber hinaus ging es auch um den afrikanischen Kontinent, auf dem zum ersten Mal eine Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird. Gemeinsam mit Emiliano und Diane bearbeiteten sie Materialien des Lernzirkels Südafrika und präsentierten anschließend stolz ihre Ergebnisse. Nicht nur aufgrund der Fußballweltmeisterschaft und der besonderen Gäste meinten die Schülerinnen und Schüler am Ende des Tages: „Fußball verbindet uns wirklich global!“






Neues aus der Lernpartnerschaft Brieselang / Santiago de Chile: Gemeinsame Projektwoche „Demokratie-Lernen in der Schule durch Straßenfußball“

29-4-2010 | In Brieselang, an der Hans-Klakow Oberschule, ist es gerade 14:30 Uhr, als sich Gianluca von der Millahue 405 Schule in ‚Santiago de Chile 6 Stunden zurück in das Skype Programm einloggt um die verabredete Telefonkonferenz zu beginnen. Regelmäßig treffen sich die beiden FLG-Schulen im Internet um sich gegenseitig über die vergangenen Projektprozesse zu informieren und die nächsten Schritte in Ihrer Lernpartnerschaft abzusprechen. Thema dieses Mal: Die gemeinsame Projektwoche zum Regel- und Demokratie Lernen durch Straßenfußball.



Die Idee ein gemeinsames Thema zu bearbeiten entstand während einer zweiwöchigen Begegnung in Santiago de Chile im September letzten Jahres (siehe Artikel weiter unten). In verschiedenen workshops berichteten die SchülerInnen aus Brieselang den chilenischen Freunden von ihren Erfahrungen, wie der Bildungsansatz Straßenfußball an ihrer Schule einen umfassenden Demokrati-sierungsprozess angestoßen hat.



Begleitet von den beiden NGO`s KICKFAIR und CHIGOL wurde, basierend auf den Erfahrungen der Hans-Klakow Schule und dem Fußball-Lernen-Global Themenheft Regel- und Demokratie-Lernen durch Straßenfußball, ein gemeinsames Konzept für eine parallel verlaufende Projektwoche entwickelt.

 

Ziel der Projektwoche war es laut Rubén, dem Schulleiter der Millahue 405 Schule, „das tägliche Zusammenleben aller Mitwirkenden in der Schule bezogen auf das Konzept der Demokratie zu reflektieren, zu vertiefen und zu leben“. Eine Woche lang beschäftigten sich alle Klassenstufen mit der Frage, was Demokratie in der Schule konkret bedeutet. Dies geschah in den Vorschulklassen spielerisch und über gemeinsame Malworkshops, in denen insbesondere auch die Eltern der SchülerInnen eingebunden wurden. Die höheren Klassen näherten sich über Diskussionen und dialogische Methoden dem Thema an.

Zum Ende der Skype Konferenz wurde vereinbart, wie die Ergebnisse aus den beiden Projektwochen, neben den Inhalten des Fußball-Lernen-Global Lernzirkels Südafrika 2010, für die im September geplanten nächste Begegnung in Brieselang von beiden Seiten weiter bearbeitet werden.






Straßenfußball von Deutschland über Ruanda nach Südafrika – FLG mit Workshop auf der Messe Fair Handeln




Mehrere Schulklassen lauschten am 16. April auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart gespannt wie Dominique Uwimana aus Ruanda den (Straßenfuß-) Ball von Deutschland über Ruanda nach Südafrika spielte, und dabei aufzeigte wie Straßenfußball zum zentralen Element gemeinsamer entwicklungspolitischer Bildungsarbeit wird.  

Spannende Filme und jede Menge Bilder veranschaulichten wie der Straßenfußball über Länder und Kontinente hinweg zu gemeinsamen Visionen und Projektinhalten junger Menschen werden kann.






Fußball-Lernen-Global im Gespräch mit dem ASA-Programm von Inwent



April 12-2010   Fußball-Lernen-Global im intensiven Dialog mit dem ASA-Austauschprogramm von Inwent. Die Koordinatorin der Süd-Nord Projekte Doris Deiglmayr nutze die Gelegenheit des internationalen Fachgespräches, um sich mit Fußball-Lernen-Global und den internationalen Experten auszutauschen. In der Vergangenheit wurde das ASA-Programm von KICKFAIR und Fußball-Lernen-Global bereits modellhaft genutzt. Für Doris Deigelmayr ein absolutes „best practice Modell“ der Süd-Nord Zusammenarbeit: „Wir teilen das gleiche Anliegen und verfolgen einen gemeinsamen Weg“, so Deiglmayr im Gespräch.

 

„Der partnerschaftliche Ansatz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe liegt auch dem ASA-Programm zugrunde. Hier wird das in der Praxis erfolgreich umgesetzt. Das imponiert mir sehr“, so Deiglmayr weiter.
Neben dem schlüssigen Konzept von Fußball-Lernen-Global überzeuge auch die Tatsache, dass hier junge Menschen mit auf den Weg genommen werden, die aus internationalen Bildungsangeboten erfahrungsgemäß eher ausgeschlossen bleiben.



→ 

Link ASA-Programm






Fußball-Lernen-Global: Internationales Fachgespräch „Fußball als entwicklungspolitischer Bildungsansatz“ bei KICKFAIR


April 07-2010   Vom 08. bis 14. April 2010 treffen sich Vertreter und Vertreterinnen des Bildungsansatzes Straßenfußball aus aller Welt zu einem gemeinsamen Fachgespräch bei KICKFAIR.
Inhalt des internationalen Fachgespräches ist der Straßenfußball als entwicklungspolitischer Bildungsansatz im formellen Bildungsbereich und seiner Vernetzung mit außerschulischen Partnern vor Ort. Dazu arbeiten Experten und Expertinnen aus Schule, Schulpolitik, entwicklungspolitischer Bildungsarbeit mit Experten und internationalen Organisationen aus Chile, Argentinien, Paraguay, Brasilien und Ruanda in verschiedenen Workshops und Diskussionsforen. 

  Ziel des Fachgespräches ist es, auf der Grundlage der bisherigen Projekterfahrungen des bundesweiten Schulprojektes Fußball-Lernen-Global sowohl die Potentiale, aber auch die Grenzen von Straßenfußball als entwicklungspolitischen Bildungsansatz herauszuarbeiten. Eine besondere Rolle spielt dabei der Fokus auf die Zielgruppe der bildungsfernen Jugendlichen.






Die Friedenskarawane (Caravanami) besucht FLG-Schule



März 27-2010  I  Für den Frieden auf dem Landweg von Berlin nach Johannesburg (Südafrika)... über Ostfildern, Valletta (Malta), Kairo, Assuan (Ägypten), Karthoum (Sudan), Marsabit (Kenia), Jinjo (Uganda) und Kigali (Rwanda). Rechtzeitig zur Fußball-WM wollen sie in Johannesburg angekommen sein. „Sie“, das ist eine Gruppe von sieben jungen SportlerInnen, KünsterInnen und SchauspielerInnen aus Rwanda, Uganda, Kenia, dem Kongo und Deutschland. Gemeinsam bilden sie die „Caravanamani“, auf Deutsch Friedenskarawane.



Organisiert wird die Friedenskarawane von der NGO Espérance aus Ruanda die seit 2002 mit „Straßenfußball für den Frieden“ erfolgreich Versöhnungsarbeit im Land leiste. Der Straßenfußball ist es auch, der seit 2008 Ruanda und Ostfildern miteinander verbindet. Unterstützt von KICKFAIR, einem langjährigen Partner von Esperance, konnte die Erich-Kästner Hauptschule Ostfildern einer FLG-Lernpartnerschaft aufbauen und nachhaltig in ihrem Schulalltag verankern.



Damit wird auf den zweiten Blick nachvollziehbar warum die Caravanamani neben Städten wie Berlin, Kairo oder Khartoum auch in Ostfildern Halt machte. Sie besuchte ihren FLG-Lernpartner.
 

Schüler und Schülerinnen hatten die Schule mit ausdrucksstarken Bildern ihres Afrika-Acryl-Projekts aus dem Vorjahr dekoriert und schafften so eine herzliche Atmosphäre für die Gäste und deren Anliegen. Überall wo die Karawane einen Stop einlegt wollen sie mit Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch kommen, von zu Hause, von ihren Lebenssituationen erzählen und dabei nicht nur regionale Konflikte benennen, sondern deren globale Konfliktzusammenhänge zum Thema machen.



Zur Delegation gehörte auch Fatuma Abdulkadir Adan. Wer der Frau das erste Mal begegnet, ahnt kaum, was sie alles zu erzählen hat. Sie ist Anwältin und brachte in der Stadt Marsabit Jugendliche aus rivalisierenden Stämmen zum Fußballspiel zusammen. Die Jugendlichen lernten, Streit – etwa um ein Tor – nicht mit Gewalt auszutragen. Inzwischen gibt es in der Region 700 Fußballteams, darunter sogar einige Mädchenteams, was zuvor ein Tabu war. Nicht jedem gefällt die Versöhnungsarbeit der mutigen Frau, immer wieder erhält sie Drohungen. Sie macht trotzdem weiter wie auch die Karawane auf Ihrem Weg nach Johannesburg






Passy aus Kigali präsentiert ihr Straßenfußball-Projekt Espérance am Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg



Ungefähr 40 Schüler aus den achten Klasse des Eugen-Bolz-Gymnasiums hatten am Montag, den 8. Februar, die Möglichkeit, hautnah einen Einblick in das Straßenfußball-Projekt Espérance und in die Geschichte Ruandas zu bekommen. Passy, die die Schule im Rahmen eines mehrwöchigen Austausch-Aufenthaltes bei KICKFAIR besuchte, erzählte dabei ausführlich über die Hintergründe und die Entstehung ihrer Organisation Espérance. Sichtlich beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der Arbeitsweise der Organisation, die Straßenfußball vor dem Hintergrund des ruandischen Genozids, dessen Aufarbeitung und für Prozesse des Peacebuildungs nutzt.

 

Sie erfuhren, dass es Espérance aber auch darum geht, Kinder und Jugendliche bei ihren Herausforderungen und Problemen im Alltag zu unterstützen. Straßenfußballturniere werden zum Beispiel mit pädagogisch genutzten Theaterinszenierungen oder Spielen zur HIV-Aufklärungen verbunden.

„Seid ihr wirklich mit euerm Team durch die ganzen Nachbarländer von Ruanda gezogen und habt Straßenfußball-Turniere veranstaltet?“ war eine der vielen Fragen, die die Jugendlichen am Anschluss an ihre Präsentation stellten.  Nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler waren von Passy und Espérance begeistert und bedankten sich bei Passy mit kleinen persönlichen Geschenken und Grüßen an ihr Heimatprojekt.






Projektwoche Globales Lernen an der Hans-Klakow-Oberschule



Im Januar 2010 hat sich die gesamte Oberschule Brieselang für eine ganze Schulwoche mit verschiedenen Globalen Themen auseinandergesetzt. Ein wichtiger Anlass hierfür war die Reise nach Chile und die dortigen Erfahrungen mit ihrer chilenischen Partnerschule (s. Bericht weiter unten). Die Erfahrungen und Einblicke in eine Kultur wollten die Reisenden nun an die gesamte Schule weitergeben.

Ziel der Projektwoche war es, sich gemeinsam auf eine spannende Reise durch das Land und den Kontinent der Partnerschule Millahue zu begeben.

Fächer- und jahrgangsübergreifend wurde in verschiedenen Projekten zu unterschiedlichen Themen und Ländern gearbeitet. Die Geschichte und die Mythen der Ureinwohner Südamerikas, die Esskultur und Fauna Chiles und viele andere interessante Dinge wurden dabei erforscht.

 

 

Eine Projektgruppe  nahm das Leben Diego Maradonas als Ausgangspunkt, um anschließend das Leben argentinischer Jugendliche kennen zu lernen und mit dem eigenen zu vergleichen. In allen Projektgruppen stand dabei das gemeinsame Erleben und Erfahren im Vordergrund: Beim gemeinsamen Trommeln, Musik machen, Kochen, malen oder Theater spielen.

Am Ende der Projektwoche stand ein Tag der offenen Tür, bei dem die vielfältigen Ergebnisse aus den Projektgruppen der ganzen Schulen, den Familien und der Kommune präsentiert wurden. Mit der Projektwoche hat sich die gesamte Oberschule nicht zuletzt auf den im Juni geplanten Gegenbesuch ihrer Lernpartner aus Chile vorbereitet.






Webseite zum Lernzirkel

Südafrika freigeschaltet

Die Webseite mit ausführlichen Informationen zum Lernzirkel Südafrika ist freigeschaltet (s. nebenstehender Link). Der Lernzirkel bietet Schulen und anderen Jugendeinrichtungen vielfältiges Unterrichtsmaterial, um sich anlässlich der WM 2010 mit Themen rund um Südafrika auseinanderzusetzen.

Ab Januar 2010 werden hier auch Teile aus den sechs Unterrichtsmodulen und weitergehende Materialien zum kostenlosen Download angeboten. Alle Schulen sind 2010 eingeladen, die interessantesten Ergebnisse ihrer Arbeit mit dem Lernzirkel auf der Homepage darzustellen.





Erfolgreiche Regionaltreffen in Berlin, Schwäbisch Gmünd und Köln-Nippes

Anfang Dezember reiste das Kickfair-Team quer durch Deutschland, um in drei regionalen Veranstaltungen gemeinsam mit einigen FLG-Schulen Projektideen für das WM-Jahr 2010 aus zu tauschen. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler entwickelten bei den Treffen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrer vielfältige Pläne, die im Jahr 2010 an ihren Schulen und in ihrer Kommune stattfinden sollen.

Dabei stand das Gemeinsame und Verbindende im Zentrum. Die vielfältigen Vorhaben der Schulen sollen als Veranstaltungsstaffel unter dem gemeinsamen Motto „Fußball verbindet – Ein Spiel, eine Welt, eine Vision“ zusammengeführt werden. Die FLG-Schulen planen dabei Straßenfußball-Turniere, für die sie die WM „im Kleinen“ austragen wollen.

 

Außerdem verbinden sie mit der Begeisterung für dieses Großereignis globale Inhalte. Viele möchten sich mit südafrikanischen Themen oder mit den WM-Teilnahmeländern beschäftigen und die Ergebnisse in kommunalen Veranstaltungen der Öffentlichkeit präsentieren, um das Engagement der FLG-Schulen lokal sichtbar zu machen. Um andere Jugendliche für den Straßenfußball zu begeistern, wünschten sich die Schülerinnen und Schüler ein Konzept, mit dem sie Regeln und die Spielweise als Mentorinnen und Mentoren weitergeben können. Ein solches Einführungsmodul stellt ein erstes Ergebnis der Regionaltreffen dar.

Alle Ergebnisse, Ideen und Vorhaben sind in einem ausführlichen Protokoll zusammengefasst.






Von Brieselang nach Santiago – SchülerInnen der Hans-Klakow-Schule berichten von ihren Erfahrungen in Chile

Am 3. Dezember stellten die Schülerinnen und Schüler der Hans-Klakow-Oberschule die Erfahrungen ihrer Reise nach Chile in ihrer Kommune vor (s. Hintergrundbericht weiter unten). Im Verlauf der Präsentation mit Fotos, Filmausschnitten und Berichten konnten die Zuschauer und Zuschauerinnen die Emotionen und Eindrücke der Begegnung förmlich miterleben: das gemeinsame Spielen nach den Regeln des Straßenfußballs für Toleranz mitten im Barrio Cerro Navia, einem der ärmeren Viertel in Santiago de Chile, der Austausch über Leben und Kulturen, die gemeinsamen Workshops zu verschiedenen Themen und das Schreiben und Aufnehmen eines deutsch-chilenischen Songs über die gemeinsamen Erlebnisse und Visionen.

 

Nicht nur der anwesende Bürgermeister Wilhelm Garn zeigte sich anschließend beeindruckt von den vielfältigen Erfahrungen und Erlebnissen der Jugendlichen mit ihren Lernpartnern aus Chile.



Aus Sicht der Jugendlichen war die Begegnung in Chile jedoch nur der Auftakt für eine nachhaltige Partnerschaft, wie Charleen am Ende der Präsentation zusammenfasste:  „Das Viertel Cerro Navia und die Freundschaften die wir in den zwei Wochen geschlossen haben sind mir sehr an’s Herz gewachsen. Deswegen ist das total toll, dass wir weiterhin zusammen was auf die Beine stellen.“ Wenn alles gut läuft, soll im Juni 2010 bereits ein Gegenbesuch in Brieselang stattfinden.






Gemeinsam lernen rund um den Globus - Ein besonderes Beispiel globalen Lernens




Die SchülerInnen der Escuela Siglo XXI präsentieren ihre Ergebnisse

Juli 2009: Stolz halten die Jugendlichen der Erich-Kästner-Hauptschule das Buch „Respect“ in der Hand, für das sie den Schülerpreis Baden-Württemberg erhalten haben (s. Bericht weiter unten). Über ein ganzes Jahr hinweg haben die Schüler und Schülerinnen daran mit den Jugendlichen aus der Partnerorganisation Espérance in Ruanda daran gearbeitet. Ausgangspunkt war die Frage: „Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir den Frieden genau so ernst nehmen würden, wie den Fußball?“ Auf beiden Seiten machten sie sich daran, Texte zu diesem Thema zu verfassen und dabei ihre Sichtweisen zu vergleichen. Illustriert wurde das Buch mit Bildern von behinderten Künstlern aus der Organisation Cre-Arte in Argentinien (s. ausführliche Projektbeschreibung).



November 2009: Gespannt lauschen die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Escuela Siglo XXI in Bariloche (Argentinien) den Geschichten,

 

die Florian, Matthias und Fabricio (drei ASA-

Stipendiaten) aus dem „Respect“-Buch vorlesen. Von den Gedanken der Jugendlichen aus Deutschland und Ruanda inspiriert machen sie sich anschließend selbst ans Werk. In verschiedenen Workshops im Bereich Literatur und Kunst, setzen sich die argentinischen Jugendlichen mit dem Thema Frieden auseinander und drücken ihre Ideen hierzu in vielfältiger Form aus.



Die positiven Erfahrungen und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler in Argentinien sind beispielhaft für ein zentrales Anliegen von Fußball - Lernen - Global: Jugendliche aus der ganzen Welt lernen von- und miteinander, entwickeln gemeinsame Ideen und Visionen und werden über ihre Lernprojekte und -produkte zu Multiplikatoren globaler Lerninhalte für andere Jugendliche weltweit.







Die zwei Wochen in Chile haben mein Leben verändert - die Hans-Klakow-Oberschule über das Treffen mit ihren Lernpartnern aus Chile
Bericht von: Christof Kürschner, Steven, Max, Lars, Jan, Jennifer, Charleen, Jennifer, Elena



Mit acht Schüler ist die Hans-Klakow-Oberschule Brieselang vom 17. September bis 04. Oktober 2009 zu ihren Lernpartnern aus der Schule Escuela Millahue und der Partnerorganisation Chigol nach Chile gereist. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase, nach einem ersten Kennenlernen und Austausch mit den chilenischen Jugendlichen über das Internet ging es los: mit großen Erwartungen, aber auch der einen oder anderen Sorge.  „Ich hatte am Anfang Angst, dass ich mich nicht unterhalten kann, da ich kein Spanisch und die chilenischen Schüler kein Deutsch sprechen. Aber das war alles nicht so, wie ich das befürchtet hatte, weil wir uns auch ohne Sprache unterhalten konnten und die Chilenen sehr nett und gastfreundlich waren“ sagte Jennifer Tiede nach der Reise.



Die Zeit in Chile war geprägt von einer sehr offenen und gastfreundschaftlichen Atmosphäre. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler aus Brieselang ihren Teil aktiv beigetragen. In der Vorbereitung hatten sie verschiedenen Workshops für den Austausch vorbereitet, wie der von Elena und Jenny zum gegenseitigen Kennenlernen und Aufbau von Vertrauen. „Als Gruppe sind wir uns sehr nahe gekommen, bei unseren Workshops haben wir erfahren, dass jeder gebraucht wird und wir uns gegenseitig vertrauen konnten. Besonders gut hat das Spinnennetzspiel geklappt, wo sich jeder auf den anderen verlassen konnte.“ Somit war schnell die Grundlage geschaffen für einen sehr herzlichen und intensiven Austausch zu kulturellen, schulischen und familiären Themen.

 

Natürlich stand der Straßenfußball jeden Tag im Mittelpunkt unserer Begegnung. Gleich am ersten Tag nahmen wir an dem Turnier „Peace one day“ in den Straßen des Viertels Cerro Navia teil. Die Straße wurde abgesperrt, Tore aufgestellt, das Feld markiert und los ging es. „Ich habe gemerkt, dass die Chilenen viel offener als meine Mitschüler sind. Sie sind gleich auf uns zugekommen und versuchten mit uns zu reden. Dabei fand ich besonders das Straßenfußballspiel sehr wichtig. Wir konnten Regeln vergleichen und haben dabei Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede herausgefunden.“, sagte Jennifer Tiede. „Wir haben insgesamt das Leben in Chile und unsere Freunde durch das gemeinsame Arbeiten, Spielen und bei Unternehmungen und Besuchen in den Familien sehr gut kennengelernt. Vorurteile gegenüber dem anderen Land und den Menschen wurden zusammen diskutiert und wir haben viele Gemeinsamkeiten festgestellt.“



„Chile habe ich mir genauso vorgestellt, hohe Berge und schöne Strände, aber dass es dort Palmen gibt, hätte ich nie gedacht“ berichtete eindrucksvoll Jennifer Obarowski. „Die Abschiedsfeier war für mich etwas ganz Besonderes. Wir haben einen Baum gepflanzt und alle unsere Namen auf Steine geschrieben und sie in Herzform herum gelegt. Während dieser Aktion herrschte absolute Stille und in unseren Köpfen mussten wir dabei an die schöne Zeit denken. Die zwei Wochen in Chile haben mein Leben verändert, wir haben neue Freunde gefunden, die uns sehr ans Herz gewachsen sind. Ich selbst wurde selbstbewusster und verantwortlicher“, ergänzte Jennifer noch.




Die erste Begegnung beider Partner, die von KICKFAIR und CHIGOL begleitet wurde, ist jedoch erst der Anfang. Bei der Begegnung wurden bereits gemeinsame Projektideen für die Zukunft abgesprochen und ein zeitlicher Rahmen abgesteckt.  

In beiden Schulen werden beispielsweise gleichzeitig Projektwochen zum Thema Demokratie in Schule und Gesellschaft stattfinden. Die Ergebnisse sollen dann zusammengetragen werden und die Grundlage für die weitere gemeinsame Arbeit bis hin zur  geplanten Rückbegegnung im Juni/Juli 2010 bilden.






Auftakt zum Projekt „Meine Welt – Deine Welt – Eine Welt“ mit Los Metalicos an der Rauchbeinschule in Schwäbisch Gmünd

Traditionelle Rhythmen, moderne HipHop Klänge, gespielt auf selbstgebauten Instrumenten hallten durch die Rauchbeinschule. Die Metalicos gaben ihr bestes und begeisterten die Schülerinnen und Schüler. Die drei Musiklehrer und Instrumentenbauer aus Borbon in Ecuador weilten auf Einladung des Proyecto Visión e.V. in Mannheim und der Schweiz. In Kooperation mit Gerburg-Maria Müller von der Gmünder Kulturtankstelle – Kulturprojekt On Stage stellte das Konzert den Auftakt für das Projekt „Meine Welt – Deine Welt – Eine Welt“ an der Rauchbeinschule dar. Die Klassen 4 werden zu den verschiedensten Themen Arbeiten anfertigen, die   dann in eine schon im Entstehen begriffene Ausstellung „Meine Welt – Deine Welt – Eine Welt“ integriert werden.

Der Öffentlichkeit werden die Werke im Rahmen des Schlossadvents auf Schloß Fachsenfeld vorgestellt. Für die Rauchbeinschule ist dieses Projekt ein weiterer Baustein in ihrem Profil, globale Themen verstärkt im Unterricht zu behandeln. Die Metalicos reihten sich deshalb nahtlos ein in den Reigen der illustren Gäste aus Südafrika, Paraguay und Afghanistan, über deren Besuch sich die Schule im zurückliegenden Jahr freute.



Ecuador / Los Metalicos





Straßenfußball und Demokratielernen - FLG begleitet Austausch der Schülerkammern von Hamburg und Johannesburg


Ein faires und demokratisches Zusammenleben ist eine ständige und gemeinsame Herausforderung – sowohl auf dem Spielfeld als auch im wirklichen Leben. Dies war eine der Erkenntnisse aus dem von KICKFAIR geleiteten „Fußball - Lernen - Global“ - Workshop, an dem Jugendlichen aus Hamburg und Johannesburg teilnahmen. Der Workshop wurde im Rahmen einer zweiwöchigen Begegnung durchgeführt, die von der Schülerkammer Hamburg und Open School 21 mit Jugendlichen aus der Schülerkammer in Johanneburg geplant und durchgeführt wurde.

 



Der Fußball, Tore und die Straße - ganz dem bei FLG alles zugrunde liegenden Ansatz folgend spielten die Jugendlichen aus Südafrika und Deutschland zunächst gemeinsam nach den Regeln von Straßenfußball für Toleranz. Ausgehend von den Erfahrungen im Spiel wurde dann diskutiert, warum ein demokratisches Handeln und Zusammenleben nicht immer so einfach ist und was jeder einzelne dafür tun kann – wenn Emotionen ein Rolle spielen, wenn man provoziert wird, wenn jeder gewinnen oder seine eigene Meinung durchsetzen will oder wenn es um Machtverhältnisse geht. Auch bei den

Erwartungen an ein demokratisches Zusammenleben
 

stellten die Jugendlichen spannende Parallelen zwischen dem Spiel und dem Alltag fest. Vertrauen, Rücksichtnahme, Fairplay, Partizipation oder Respekt wurden als Werte und Prinzipien genannt, die in beiden Bereichen gelten sollten.



Mit dem südafrikanischen Begriff ‚Ubuntu’ übertrug Noluthando aus Johannesburg diese Idee auf ein demokratisches Zusammenleben weltweit zwischen Menschen verschiedener Herkünfte und Kulturen: „ Ubuntu’, bedeutet, dass wir uns gegenseitig mit all unseren Unterschieden wahrnehmen und anerkennen. Es bedeutet auch, dass du mit deiner Kultur lebst und ich meinen kulturellen Hintergrund habe. Ich respektiere dabei deine Kultur und du respektierst meine. Das Zusammenleben, die Einheit, die Menschlichkeit aller Menschen, das alles bedeutet Ubuntu“.



Die vielen positiven Rückmeldungen am Ende des Tages bestätigten, dass Straßenfußball einen spannenden alternativen Zugang zum Demokratie-Lernen bieten kann (s. hierzu auch ausführliche Beschreibung des Ansatzes in Regel- und Demokratie-Lernen durch Straßenfußball).






"Sei ein Futurist" Auszeichnung für FLG Schule Grundschule am Insulaner - Aufforstung bei uns und anderswo (Berlin, Senegal, Äthiopien)



Senegal / Foto: Khalifa-Aboubacar-Geck 2006

Afrika - Kontinent der Fußball-WM 2010 heißt der klassen- und jahrgangsübergreifende Projektansatz der Grundschule am Insulaner in Berlin. Über das globale Phänomen Fußball lernen die Schüler und Schülerinnen auf vielfältige Weise den afrikanischen Kontinent kennen und erfahren dabei, dass eine Reihe von Themen und Probleme (Gesundheit, Klimawandel, Handel, …), auf die sie stoßen und zu denen sie arbeiten, global sind.

Mit dem Vertiefungsthema Klimawandel zählt die Schule nun sogar zu den 1.000,00 EUR Gewinnern bei der bundesweiten Aktion "Sei ein Futurist". Zusammen mit den Lernpartnerschulen aus Äthiopien und dem Senegal entwickelten die Schülerinnen und Schüler am Insulaner ein gemeinsames Aufforstungsprogramm.
  Dabei ging es nicht darum, die Partnerschulen im Senegal und Äthiopien bei der "Aufforstung" und Begrünung Ihrer Schulen zu unterstützen, sondern vielmehr im globalen Sinne den gemeinsamen Erhalt einer lebenswerten Umwelt ins Bewusstsein der Schüler und Schülerinnen hier und dort zu rücken. Aktuell werden "kleine Pläne" für die Einrichtung von "relaxcorner" an den Schulen zwischen den Schülern und Schülerinnen aus Deutschland, Äthiopien und Senegal hin- und hergeschickt um anschließend das Preisgeld für den Kauf von Bäumen investieren zu können.

Link
Link Schule






"Weltwärts" Programm unterstützt FLG Lernpartnerschaft in Ruanda


Foto: D. Breimer 2009

Die gemeinsamen Inhalte der internationalen Lernpartnerschaft zwischen der Erich-Kästner Hauptschule Ostfildern und dem “Association des Jeunes Sportifs de Kigali (ESPÉRANCE)” sind nun auch in Ruanda fest in den dortigen Strukturen verankert. Immer Dienstag und Donnerstag Nachmittag treffen sich 15 bis 20 Kinder und Jugendliche bei ESPÈRANCE und nutzen die globale Kraft des Fußballs als verbindendes Element für die gemeinsamen Lernprojekte.

  Unterstützt wird die Gruppe dabei nun von Philip Abel und Carina Erdmann. Philip und Carina sind Teilnehmer von "weltwärts" dem Freiwilligendienstes des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und seit Anfang August für ein Jahr in Kigali.

Link "weltwärts"
Link "weltwärts" Ruanda






FLG-Schule reist zur lernpartnerschaftlichen Begegnung nach Chile - modellhafte Verknüpfung von FLG mit den entwicklungspolitischen Programmen ENSA und ASA




Futbol Callejero in Santiago de Chile  /  Foto: Chigol 2005

Vom 17. September bis zum 4. Oktober treffen sich die jugendlichen Lernpartner und -partnerinnen aus der Escuela Millahue und der Hans-Klakow-Oberschule aus Brieselang (Brandenburg) in Santiago de Chile. Der Kontakt zwischen beiden Schulen wurde über KICKFAIR und seine chilenische Partnerorganisation CHIGOL hergestellt. CHIGOL begleitet in ähnlicher Form wie KICKFAIR Schulen, die Straßenfußball-Projekten in den Bereichen soziales und globales Lernen durchführen möchten. Beim Aufbau der Partnerschaft ist es erfolgreich gelungen, das Projekt „Fußball - Lernen - Global" mit den beiden entwicklungspolitischen Programmen ENSA und ASA zu verknüpfen. Beide Programme werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und von InWEnt umgesetzt. Der gesamte Vor- und Nachbereitungsprozess der Begegnung wird von KICKFAIR und ENSA begleitet. Die Begegnung vor Ort wird zusätzlich von ASA-Stipendiaten aus dem Süd-Nord-Projekt von KICKFAIR  und Cre-Arte begleitet. Florian, Matthias und Fabricio werden für den Zeitraum der Begegnung von Argentinien nach Chile gehen und die inhaltlichen Prozesse unterstützen.



KICKAIR, Cre-Arte und CHIGOL verfolgen mit weiteren Partnern aus dem streetfootballworld Netzwerk das Ziel, „Fußball - Lernen - Global" weltweit zu denken und ein globales Netz aus Schulen aufzubauen, die alle Straßenfußball in ihrer alltäglichen Arbeit nutzen.

Gemeinsames Hauptanliegen ist es dabei, gerade denjenigen Jugendlichen einen Zugang zu globalen Lern- und Erfahrungsräumen zu schaffen, die hiervon oftmals ausgeschlossen sind.
 

Auch in Deutschland sind nach wie vor Jugendliche aus Haupt-, Real-, Gesamt- oder Oberschulen im Vergleich zu den Gymnasien bei internationalen Austauschprogrammen stark unterrepräsentiert.

Straßenfußball bietet gerade für diese Zielgruppe eine attraktive und emotionale Brücke zu Jugendlichen anderer Länder. Ausgangspunkt sind dabei zunächst keine abstrakten Fragestellungen zu globalen Zusammenhängen. Über die Straßenfußball-Projekte werden die Jugendlichen auf beiden Seiten ermutigt, die Probleme und Schwierigkeiten in ihrem eigenen Umfeld anzugehen, sich zu engagieren und die Dinge in die Hand zu nehmen. Über die Lernpartnerschaft wird dann der Blick auf Probleme sozialer Ungleichheit in anderen Ländern und weltweit erweitert. Globales Lernen wird so konkret, lebensnah und geschieht auf Augenhöhe mit den jeweiligen Lernpartnern aus anderen Ländern.



Die Lernpartnerschaft der Hans-Klakow-Oberschule Brieselang ist hierfür ein modellhaftes Beispiel. Seit mehreren Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler in ihren lokalen Straßenfußballprojekten. Über die Lernpartnerschaft soll Globales Lernen in Zukunft fest in den Lehrplan verankert werden. Gemeinsam mit KICKFAIR plant die Oberschule die curriculare Ausarbeitung eines Wahlpflichtfaches, bei dem über Fußball verschiedene entwicklungspolitische Themenfelder aufgearbeitet werden.





Hohe Auszeichnung: Schülerpreis Baden-Württemberg für FLG Schule aus Ostfildern





"Die heutigen Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass unsere Hauptschulen hervorragende Arbeit leisten. Alle Teilnehmer am Wettbewerb haben hervorragenden Einsatz gezeigt und sich über das normale Maß engagiert. Von solchem Engagement lebt eine lebendige Gesellschaft. Das Beispiel der Preisträger kann uns daher allen Mut machen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Landesstiftung, Ministerpräsident Günther H. Oettinger bei der Peisverleihnung am 24. Juli im neuen Porsche Museum in Stuttgart.

Gemeint war damit auch die Erich-Kästner Haupt-schule Ostfildern mit Ihren Fußball-Lernen-Global Aktivitäten.
  "Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir den Frieden so ernst nehmen würden, wie den Fußball?“

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der Erich-Kästner Schule gemeinsam mit ihren Lernpartnern von Esperance/Ruanda und Cre-Arte/Argentienien.
Entstand ist dabei ein gemeinsames Buch, das sich dem Begriff Frieden auf einfühlsame und lustige Weise annähert.



Weitere Infos

Film






Neuerscheinung: Fußball, Lernen und Bildung


 

KICKFAIR e.V. (Hrsg.)
Steffi Biester, Jochen Föll, Luis Fernando Ramirez, Carsten Ress
Ostfildern 2009



Fußball, Lernen und Bildung (Deutsch, Spanisch, Englisch)

Wie lässt sich Fußball als Zugang und Medium  für Bildung und Lernen nutzen? Dies ist die zentrale Fragestellung, auf die das Buch „Fußball, Lernen und Bildung“ eine Antwort geben möchte.


Dem vorgestellten Bildungsansatz liegt ein weit gefasstes Verständnis von Bildung zu Grunde, das den Fokus nicht auf die Vermittlung eines feststehenden Kanons von Wissensbeständen und Bildungsinhalten richtet, sondern Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung ganzheitlich fördern und auf ihrem Lebensweg begleiten möchte. In diesem Verständnis wird aufgezeigt, wie Straßenfußball globale Lern- und Erfahrungsräume schaffen kann, in denen Kinder und Jugendliche eine Handlungsorientierung in einer zunehmend globalisierten und internationalisierten Welt entwickeln können.

ISBN: 978-3-00-027830-3
12,00 EURO

Inhalt


Bestellen






Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik 2009/2010



Link




Fussball – Lernen – Global Projekttage an der Gesamtschule Wulfen



Zwei Tage lang wurden an der Gesamtschule Wulfen Projekttage zum Thema „Straßenfußball“ mit der 11. Klassenstufe durchgeführt. KICKFAIR ist seit vielen Jahren in diesem Themen- und Praxisfeld aktiv und langjähriger Partner von der Gesamtschule Wulfen.

Im Zentrum der Projekttage stand die Frage, wie über den Straßenfußball die Themenbereiche Demokratie- und Organisationslernen stattfinden kann.

 Obwohl die Schülerinnen und Schüler noch nie zuvor Straßenfußball gespielt hatten, wurde zum Auftakt der beiden Tage ein kleines Turnier veranstaltet. Die Jugendlichen konnten sich sehr schnell in die Rolle der Spielerinnen und Teamer einfinden und von Spiel zu Spiel fiel ihnen die besondere Spielweise leichter.

 Im Unterricht hatten sich die Elftklässler bereits mit einigen Inhalten des Heftes „Regel- und Demokratie-Lernen durch Straßenfußball“ auseinandergesetzt. Verschiedene Workshops vertieften dieses Thema und stellten einen Transfer zwischen den Erlebnissen aus dem Straßenfußball-Turnier und der Lebenswelt der Jugendlichen her.



Dabei wurde der Frage nachgegangen, welche Regelmechanismen im Straßenfußball gelten und welche Bedeutung diese für die Realität haben.

 

Fabricio aus dem Straßenfußball-Projekt Cre-Arte, der aktuell für drei Monate bei KICKFAIR zu Gast ist, stellte Straßenfußballprojekte aus Argentinien und Südamerika vor, in denen das große Potential des Straßenfußballs im Hinblick auf das gemeinsame Etablieren von Regeln und Demokratie deutlich wurde.



Am zweiten Tag widmete sich die gesamte Stufe dem Thema Organisationskompetenz. Durch unterschiedliche Interaktions- und Kooperationsspiele aus der Erlebnispädagogik und die anschließende Reflektion konnten Kompetenzen und Fähigkeiten identifiziert werden.
Zum Abschluss stand die Frage im Zentrum, welche Kompetenzen und Eigenschaften jeder und jede Einzelne in ein gemeinsames Projekt (Stufenfahrt) einbringen kann.

Alle Beteiligten bewerteten diese FLG-Projekttage als großen Erfolg. Von Seiten KICKFAIR bedeutet eine solche Projekttags-Konzeption eine deutliche Weiterentwicklung in der Begleitung der FLG-Schulen.



Dokumentation der Projekttage






Lernpartnerschaftliche Begegnung zwischen der Gesamtschule Recklinghausen


und der Lenana-Highschool aus Kenia




One pal football in Kenia  /  Foto D. Breimer 2009

Über drei Wochen waren vom 14.04. bis 2.05.09 neun Jugendliche und vier Lehrer aus Kenia bei ihrer Partnerschule in Recklinghausen zu Gast. Die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen besteht bereits schon seit mehreren Jahren. Neben der Begegnung stand der Besuch auch unter dem gemeinsamen Arbeitsthema „Straßenfußball – Entwicklungs- und Friedensarbeit durch ein Straßenfußball Projekt“. Begleitet von KICKFAIR wurden, ausgehend von der besonderen Spielweise Straßenfußball für Toleranz, gemeinsame Überlegungen angestellt wie der Straßenfußball zu einem wichtigen Kernelement in der Partnerschaft werden kann und welche Projekte sich daraus entwickeln können.



So konnten z.B. interessante Impulse aus dem Dokumentationsfilm der Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästnerschule aus Ostfildern über ihren Aufenthalt bei ihren Lernpartnern in Ruanda gewonnen werden (s. Beschreibung unten).
  Fabricio aus dem Straßenfußball-Projekt Cre-Arte, der aktuell für drei Monate bei KICKFAIR zu Gast ist, ergänzte dies eindrucksvoll durch weitere Beispielen aus Argentinien und Südamerika, in denen das große Potential des Straßenfußballs im Hinblick auf das gemeinsame Lernen und das gemeinsame Angehen von Problemen deutlich wurde. Kombiniert wurde dies mit einer Teamerschulung für Jugendliche und Lehrer beider Seiten. In einem kleinen Turnier für die Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen konnten hierbei auch gleich praktische Erfahrungen gesammelt werden.

Der Gegenbesuch in Kenia ist bereits geplant. Fest steht, dass auch hier der Straßenfußball einen wichtigen Teil einnehmen soll, in Form gemeinsam geplanter Aktivitäten und Veranstaltungen, um weitere Kinder und Jugendliche einzubinden. 



Link





Erich Kästner Hauptschule verbindet die Lernpartnerschaften mit Espérance
(Ruanda) und Cre-Arte (Argentinien) mit einem gemeinsamen Buch-Projekt



ESPERANCE Kids beim schreiben der Buchtexte  /  Foto: Felicien Gatabasi 2009

„Vielfalt und Andersartigkeit als Bereicherung in der Gemeinschaft", so heißt der aktuelle Arbeitstitel eines gemeinsamen Buch-Projektes der Erich Kästner Hauptschule (Ostfildern) mit den Lernpartnern aus Kigali (Ruanda) und Bariloche (Argentinien). Ausgangspunkt für die Buch-Projekt-Idee war die Frage eines 14-jährigen Schülers der Erich Kästner Schule bei ihrer Begegnung im vergangenen Jahr in Ruanda (s. Bericht weiter unten). Er wollte wissen, wie die Welt aussehen könnte, wenn wir den Frieden so ernst nehmen würden, wie den Fußball. Die Frage wurde lebhaft diskutiert, denn nicht ganz einig war man sich darüber, was jeder mit Frieden überhaupt verbindet.

So haben die Schüler und Schülerinnen der Erich Kästner Schule die Frage auch an andere weiter gegeben. Sie diskutierten mit Jugendlichen aus benachbarten Schulen und luden sie zu gemeinsamen Workshops ein.

 

 

Gleichzeitig wollten sie auch von ihren Lernpartnern in Ruanda und Argentinien wissen, was Frieden eigentlich für sie bedeuten würde.

In der Auseinandersetzung mit diesem Thema sind von Jugendlichen in Kigali und Jugendlichen aus verschiedenen Schulen in Ostfildern beeindruckende Texte entstanden, die von Akzeptanz, Fairness, Gleichberechtigung und dem Respekt vor Andersartigkeit handeln.

Gemeinsam mit den Illustrationen von Cre-Arte (Argentinien) zum selben Thema, werden diese Texte nun im Juli 2009 als Buch veröffentlicht.

Cre-Arte ist eine Nichtregierungsorganisation in Bariloche (Patagonien) und langjähriger Partner von KICKFAIR. Cre-Arte arbeitet in den Bereichen Kunst und Straßenfußball in erster Linie mit behinderten Menschen (www.cre-arte.org.ar).






Besuch von Pablo aus Chile an der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang


Futbol callejero bei Chigol  /  Foto: Chigol Juan Burgos 2006

 

Die im Rahmen der Lernpartnerschaft zwischen der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang und der Schule Millahue in Santiago geplante Projekt-Begegnung im September in Chile wird immer konkreter. Vom 13. bis zum 16. Mai war Pablo Hewstone, Leiter des Straßenfußball-Projektes Chigol aus Chile zu Gast in Brieselang. Chigol ist bereits seit mehreren Jahren Partner von KICKFAIR und arbeitet im Bereich Straßenfußball eng mit Schulen in Chile zusammen. Chigol begleitet auf chilenischer Seite den Austausch und die Lern-partnerschaft der beiden Schulen.

Die an der Lernpartnerschaft beteiligten Schülerinnen und Schüler bereiten sich auf beiden Seiten bereits intensiv auf die erste direkte Projektbegegnung vor. Sie informieren sich über das Land und die Kultur der Anderen und senden sich per Mail gegenseitig Beschreibungen und Fotos über ihre Straßenfußball-Projekten und ihren Schul- und Lebensalltag zu.



Der Besuch von Pablo wurde genutzt, um die Inhalte der Projektbegegnung zu planen und gemeinsam eine langfristige Vision der Partnerschaft zu entwickeln, die über eine reine Begegnung weit hinausgeht.

 

Begleitet von Chigol und KICKFAIR wollen die beiden Schulen den gemeinsame Erfahrungsraum Straßenfußball nutzen, um Projekte und Inhalte im Bereich Demokratie-Lernen, Konfliktschlichtung und Gewaltprävention zu entwickeln.



Die  Austauschbegegnung im September wird von der ENSA im Rahmen ihres entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms gefördert und durch ein Vor- und ein Nachbereitungsseminar inhaltlich unterstützt (s. www.ensa-programm.de). 



Eine große Unterstützung kam zusätzlich von Schülerinnen und Schülern der FLG-Schule Martin-Luther-King aus Saarlouis, die 2007 im Rahmen des Programms „Die andere Spielhälfte" bereits bei Chigol zu Gast war. Die damals am Austausch beteiligten Jugendlichen haben hierfür den langen Weg aus dem Saarland nach Brieselang auf sich genommen, um ihre Erfahrungen und Eindrücke der Schule in Brieselang zu präsentieren.








Nachhaltiges Mentorenprinzip am christlichen Gymnasium in Jena



Das christliche Gymnasium in Jena ist aktuell dabei, Straßenfußball als Lerninhalt nachhaltig in das Schulcurriculum zu verankern. Zum einen geschieht dies im Rahmen des Unterrichtsfaches Globales Lernen in der Jahrgangstufe 7. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei intensiv mit der Philosophie des Straßenfußballs und seiner globalen Bedeutung auseinander.


Als Multiplikatoren wollen sie ihr Wissen aber auch an jüngere Schüler und Schülerinnen weitergeben. Gemeinsam planen sie einen Straßenfußball-Tag, den sie am Anfang des nächsten Schuljahres für die neuen 5. Klassen anbieten wollen. Neben der Planung eines Straßenfußball-Turniers bereiten sie auch verschiedenen Informations-materialien über die Regeln, die Philosophie und die Verwendung des Straßenfußballs in anderen Ländern vor.


In den 5. Klassen soll dann der Straßenfußball-Tag als Anlass genommen werden, das Thema „Regeln und Zusammenleben in der Klasse" spielerisch anzugehen.


  Unterstützt durch die älteren Schüler möchten die jeweiligen Klassenlehrer die Erfahrungen aus dem Spiel in ihren Klassen aufgreifen, um den Übertrag des Fairplay-Prinzips vom Spielfeld auf das Zusammenleben in der Klasse zu fördern.

Durch dieses Mentorensystem soll Straßenfußball im Zusammenhang mit sozialen und globalen Lerninhalten fest in den Schulalltag integriert werden.


Unterstützt durch KICKFAIR wurde hierfür am 14. Mai mit allen Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen ein Projekt- und Workshop-Tag durchgeführt, in dem sie sich auf ihre Rolle als Teamer und Straßenfußball-Botschafter vorbereiten konnten. Die Zeit bis zu den Sommerferien werden sie nun nutzen, um innerhalb des Fachs Globales Lernen in Kleingruppen den Straßenfußball-Tag im September weiter zu planen und organisieren.





Lernzirkel Südafrika

2010


Straßenfußball und HIV Aids Aufklärung in Südafrika  /  Foto: WhizzKids United Jonas Steengaad 2007


Die Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika wirft auch im Kontext des Projektes „Fußball-Lernen-Gobal“ ihre Schatten voraus. So bereitet das Institut für Friedenspädagogik in Zusammenarbeit mit Kickfair und streetfootballworld einen „Lernzirkel Südafrika: Fußball für Entwicklung?“ vor.

Große internationale Sportereignisse wie die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika bieten hervorragende Anlässe für Globales
 

Lernen. Sie ziehen die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen (und Erwachsenen) zunächst auf das sportliche Geschehen. Über die Berichte in den Medien wächst aber auch die Sensibilität für das Gastgeberland. Ziel des Lernzirkels wird sein, Südafrika als Gastgeber der WM 2010 unter verschiedenen Blickwinkeln sichtbar und erfahrbar zu machen.

Veröffentlichung Januar / Februar 2010





Integration von Fußball - Lernen - Global ins Curriculum - Gesamtschule Wulfen

Ende Februar ging die gesamte Sportfachschaft unterstützt von KICKFAIR einen Tag in Klausur. Gemeinsam wurde analysiert, wie Straßenfußball und die Lerninhalte  von Fußball - Lernen - Global nachhaltig in den Lehrplan integriert werden können.
Dabei wurden nicht nur diskutiert, wie  Lernbereichen aus dem Straßenfußball wie z.B. Regel- und Demokratie-Lernen oder soziales Lernen in den Sportunterricht, sondern auch in den Schulalltag und den Klassen- und Fachunterricht eingebunden werden können.

 

 

In einem weiteren Sportfachtag gegen Ende dieses Schuljahres möchten die Lehrerinnen und Lehrer nun gemeinsam besprechen, wie sie die Vielzahl der entwickelten Ideen und Möglichkeiten ab dem nächsten Schuljahr Schritt für Schritt angehen wollen.






Fair-Play Wochen am Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg



Über drei Wochen hinweg wurden im Laufe des Februars am Eugen-Bolz-Gymnasium die Fair-Play-Wochen durchgeführt. Hier lernten alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 die Regeln des Straßenfußballs für Toleranz kennen und testen diese sowohl in der Rolle des Spielers als auch des Teamers mehrfach in der Praxis.


Unterstützt durch KICKFAIR beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen in „Theorie-Einheiten" mit der Entstehung der Spielmethode in Kolumbien und der Philosophie des Straßenfußballs.

 

Begriffe wie Fairness und gegenseitiger Respekt wurden dabei nicht nur im Bereich des Straßenfußballs, sondern auch im Hinblick auf das eigenen Verhalten in der Klasse diskutiert. Die spannenden Diskussionen und Themen aus den Fair-Play-Wochen sollen im Verlauf des restlichen Jahres im Klassen- und Fachunterricht aufgegriffen und weitergeführt werden.





Schulleiter aus Burundi (Afrika) besuchte die Voltaire-Gesamtschule in Potsdam





Im vergangenen Jahr 2008 fand an der Voltaire Schule eine Premiere statt. Ein Schulleiter aus Burundi hatte die 6. und 9. Klassen der Voltaire Schule besucht, die sich schon länger mit dem Thema „Straßenfußball" sowie mit dem Land Burundi  beschäftigen. Leider sind aus dieser Sache jetzt die Schüler der 9. Klasse ausgeschieden, da sie für die Spielturniere zu alt geworden sind, schade. Daher haben wir, die Schüler der 6. Klasse, die begonnene Arbeit übernommen.

Unser erster Höhepunkt war die Teilnahme an einem Turnier in Stuttgart. Dort sammelten wir erste Erfahrungen im Straßenfußball.

Auch haben wir inzwischen sechs Schüler unserer Klasse als Teamer für den Straßenfußball ausbilden lassen. Demnächst wollen wir selbst ein solches Turnier für unsere Schule organisieren.



Doch zurück zu unserem Besuch aus Afrika. Da unser Gast, wie er mitteilte, noch nicht viel über den Straßenfußball wusste, stellte er zu diesem Thema viele Fragen an uns. Er teilte uns aber auch seinen Wunsch mit, den Straßenfußball in Burundi bekannter zu machen, da dieser seiner Meinung nach zu mehr Teamfähigkeit und Sozialität der Jugendlichen beiträgt und zum fairen Miteinander auffordert.

 

Da die Amtssprache in Burundi Französisch ist, versuchten wir uns in seiner Muttersprache zu verständigen, bekamen aber große Unterstützung durch unsere Französischlehrerin als Übersetzerin.

Wir selbst haben jedoch auch viele Fragen an unsere Gast gestellt und konnten so einiges über sein afrikanisches Land und über die dort lebenden Kinder erfahren. So wollten wir möglichst viel über die burundischen Straßenfußballregeln, die Ausbildung der Teamer und die Ziele eines Straßenfußballturniers wissen.

Diese Begegnung war für uns sehr angenehm und wichtig. Weiterhin wollen wir uns jedoch noch mehr um die Sitten und Bräuche, über die Kinder und Jugendlichen und über den Straßenfußball in Burundi kümmern, neue Erfahrungen sammeln und einen engen Kontakt zu einer Schule in Burundi aufbauen.



Bericht von Laura Köhler und Lena Rottinger (Klasse 6)





Vom Spieler zum Teamer

 - Hauptschule Scharnhorst in Dortmund



Als unsere Schule beim WM-Schulen Projekt „Fair Play for Fair Life" als WM-Botschafter für Mosambik beteiligt war, lernte ich als Spieler erstmals eine Art des Fußballspiels kennen, bei der  nicht nur das Tore Schießen sondern besonders Fairness und Miteinander wichtig waren. Auch das Einbeziehen der Mädchen, die vorher eher nur im Weg standen, war für mich eine ganz neue Erfahrung. Und das Schönste war: das klappte gut und machte auch noch riesigen Spaß.



Als mich dann Herr Mallée fragte, ob ich nicht Lust hätte Teamer zu werden, war ich natürlich sofort mit Begeisterung dabei. In Ostfildern wurde ich dann zusammen mit Tolger Yaman aus der 8A zum Teamer ausgebildet und bekam einen ersten Einblick, wie schwierig auch die Organisation eines Straßenfußball-Turniers ist.

 Als dann unser traditionelles Weihnachtsturnier für die 5. und 6. Klassen anstand, bei dem die Mädchen sonst immer Völkerball und die Jungen immer Fußball spielten, beschlossen wir, diesmal ein Turnier nach den Regeln von Fußball Lernen Global zu veranstalten. Zusammen machten wir uns an die Organisation: Termin suchen, das Turnier von der Schulleitung und den Klassenlehrern genehmigen lassen, die Schüler informieren (zum Glück kannten die Schüler diese Form des Fußball Spielens schon aus dem Sportunterricht), Mannschaften bilden lassen, einen Spielplan erstellen, die Turnhallen vorbereiten (Bänke als Banden)

.... Geld für Pokale und Medaillen bekamen wir aus der SV-Kasse. Urkunden druckte Herr Mallée für uns.

 

Als dann am 17.12. der Turniertag kam waren Tolger und ich noch aufgeregter als die Spieler. Würde alles klappen? Werden wir als Teamer von den Schülern respektiert? Dann ging es los und alle Aufregung war weg, denn wir mussten uns voll auf unsere Aufgaben konzentrieren. Gespielt wurde mit 8 Mannschaften in 2 Hallen. Die Teams hatten sich lustige Namen gegeben wie Chiqui Bananas, HSS - Soccer oder Gute Verlierer.
Wir spielten in 2 Gruppen zu je 4 Teams. zunächst eine Vorrunde. Die ersten Beiden jeder Gruppe kamen in die Endrunde, die Dritt- und Viertplatzierten kamen in die „Lucky Loser-Runde". So hatten alle gleich viele Spiele. Am Ende siegte „Pro Evolution" vor „Streetsoccer". Den „Fair-Play-Pokal" für die meisten Fairnesspunkte mussten sich 2 Teams („Gute Verlierer" und „Chiqui Bananas") teilen. Beide Mannschaften hatten die Maximalpunktzahl von 15 Fairnesspunkten erreicht.



Unser erstes Turnier hat besser geklappt, als wir dachten. Zwar wurde ab und zu gemeckert, aber alle waren mit Begeisterung und Fairness bei der Sache und auch die Mädchen hatten Spaß. Auch wenn Herr Mallée uns manchmal als Teamer abgelöst hat, war es für uns doch sehr anstrengend. Für unser nächstes Turnier müssen wir unbedingt noch mehr Teamer ausbilden, damit wir uns immer abwechseln können.

Bericht: André Kipp, 9B





Nikolausturnier an der Hans-Klakow-Oberschule Brieselang



Angeregt vom Fußball Lernen Global Festival im September 2008 in Ostfildern entstand bei den Schülern der Klassenstufe 7 und 8 die Idee, ein Straßenfußballturnier für die zukünftigen Schüler der jetzigen Grundschulen zu organisieren.

Gemeinsam mit der Brandenburgischen Sportjugend fanden zwei Workshops statt, Aufgaben wurden verteilt und Verantwortlichkeiten festgelegt. Dabei waren die Erfahrungen, die die Schüler beim Fußball Lernen-Global Festival gemacht hatten, sehr hilfreich. Vom Schreiben der Einladungen, Zusammenstellen der Teamer und der Turnierorganisation lag alles in der Hand der Schülerinnen und Schüler.


Am 6. Dezember 2008 fand dann das „Nikolausturnier" in der Sporthalle unserer Schule statt. 6 Mannschaften hatten sich angemeldet, wurden von den Moderatoren begrüßt und es fanden spannende Begegnungen statt.


 

Dabei erklärten die Teamer den Mannschaften die Regeln des Straßenfußballs und vergaben die entsprechenden Punkte. Jede Mannschaft wurde dann zu einer leckeren Pizza eingeladen, die auch von Schülern selbst gebacken wurde. Finanziert wurde das Turnier durch ESF- Mittel, die in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend  beantragt wurden.



Es war ein gelungener Tag und es hat sich gezeigt, dass Jugendliche über erstaunliche Kompetenzen verfügen, wenn sie Verantwortung übertragen bekommen und selbst Verantwortung übernehmen. Die einstimmige Meinung war, im nächsten Jahr gibt es wieder ein Straßenfußballturnier!









 

Neue Publikation: Regel- und Demokratie-Lernen durch Straßenfußball



Regeln sind wichtig, um das Zusammenleben der Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, Charakterzügen, Erfahrungen oder Lebenseinstellungen zu organisieren. Regeln bestimmen den Ablauf unseres Alltages.  Im Rahmen einer Demokratieerziehung ist es ein wichtiges Lernziel, bei Kindern und Jugendlichen ein grundlegendes Regelverständnis zu fördern. Demokratisch leben und handeln zu können bedeutet unter anderem, mit Regeln konstruktiv umzugehen und sich mit ihrem Sinn und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben auseinanderzusetzen.

Mit dem vorliegenden Heft Regel- und Demokratie-Lernen durch Straßenfußball wird das Potential der Spielweise „Straßenfußball für Toleranz" für Regel-Lernen und Demokratieerziehung ausführlich beschrieben: Als Zugang, über den das Thema spielerisch und erfahrungsorientiert geöffnet, reflektiert und auf andere Bereiche übertragen werden kann. Aber auch als konkretes Übungsfeld, in dem Kinder und Jugendliche über das eigene Handeln Erfahrungen im Umgang mit Regeln sammeln und soziale Fähigkeiten erwerben können. Auf  64 Seiten finden sich neben einem einführenden Theorieteil zum Thema Regel- und Demokratie-Lernen 6 Praxismodule für den Unterricht und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.



Inhaltsübersicht


Bestellen






 

Dokumentation Fußball-Lernen-Global Festival

Die Dokumentation zum Festival 2008 kann absofort als PDF kostenfrei heruntergeladen werden.


Download

Als gedrucktes Exemplar kann es bei Fußball-Lernen-Global ebenfalls kostenfrei bestellt werden.
Kontakt: KICKFAIR / Senefelderstraße 19 / D - 73760 Ostfildern
Bestellen






Aldo Alcaraz aus Paraguay zu Gast bei der Rauchbeinschule Schwäbisch Gmünd


und beim Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg




Partidi in Paraguay /  Foto: D. Breimer 2007

Dass Straßenfußball für Toleranz nicht nur in Deutschland gespielt wird, konnten die Schülerinnen und Schüler der Rauchbeinschule in Schwäbisch Gmünd und des Eugen-Bolz-Gymnasium bei einem Erfahrungsaustausch mit Aldo Alcaraz aus der Organisation „Centro para el Desarrollo de la Inteligencia" (CDI) in Paraguay aus erster Hand erfahren. Aldo, 18 Jahre alt, war vor vier Jahren als Spieler in seinem Viertel Santa Anna in Paraguay mit dem Straßenfußball für Toleranz in Kontakt gekommen und ist dem Projekt seither treu geblieben. Mittlerweile ist er Koordinator und Mentor in Straßenfußball-Projekten verschiedenen Regionen Paraguay.


Aldo stellte den Schülerinnen und Schülern der beiden Schulen in einem Bilder-Vortrag zunächst die sozialen Hintergründe und Problemlagen der Jugendlichen vor, die an seinem Straßenfußballprojekt „Partidi" teilnehmen. „Die Jugendlichen kommen oft aus einem schwierigen sozialen Umfeld und müssen erst lernen, etwas auszuhandeln, zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen.

 

Oft leben sie in sehr armen Verhältnissen und gehen häufig arbeiten statt in die Schule." Anschließend erklärte, wie er und sein Team über den Straßenfußball ansetzen, um neue Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen zu eröffnen.

In einer gemeinsamen Diskussionsrunde hatten die Schüler des Eugen-Bolz-Gymnasium, die seit 2 Jahren Spanisch lernen, nicht nur die Möglichkeit, mehr über den Straßenfußball, die Lebensbedingungen und die Kultur in Paraguay zu erfragen, sondern auch beim Nachfragen ihre Spanisch-Kenntnisse zu testen: Wie lange müssen die Kinder neben der Schule arbeiten? Können alle Kinder zur Schule gehen? Spielt ihr nach den gleichen Regeln wie wir? Wo trefft ihr euch und wer darf alles Mitspielen? Ohne Murren wurde dabei die gesamte große Pause überzogen, da neben den vielen Fragen auch noch Zeit bleiben musste, um Aldo die selbst gebastelten Weihnachtsgrußkarten, Plätzchen und Lebkuchen als Dankeschön für seinen Besuch und seinen spannenden Vortrag zu überreichen.






Südafrikanisches Tanztheater in der Rauchbeinschule


Spannenden Besuch gab es im Oktober an der Rauchbeinschule von der achtköpfigen Theatergruppe iThemba („Hoffnung") aus Südafrika. Durch mitreißende Tänze, Gesänge und nachdenklich stimmendes Theater brachte die Gruppe ein ganz besonderes Flair in die Rauchbeinschule Jugend, Gewalt, Aids und Hoffnung waren die Themen um die es dabei ging. In ihrem Theaterstück zeigten iThemba Wege auf, wie Menschen einander trotz aller Unterschiedlichkeit annehmen und achten  und sich gegenseitig helfen können. Sie berichteten, wie in ihrem eigenen Leben der Hass auf die „anderen" beinahe ihr Leben zerstört hätte, und erzählten sehr beeindruckend in verschiedenen Szenen, wie sie sich selbst verändert haben, wie sie neue Hoffnung gewonnen haben und seither ihr neues Leben immer mehr genießen können. Über das Theaterstück bekamen die Schülerinnen und Schüler so einen spannenden Einblick in die Lebenswelt südafrikanischer Jugendlicher in ihrem Alter. Mit nicht enden wollendem Applaus brachten die Schüler der Rauchbeinschule ihre Begeisterung zum Ausdruck.

 

In der Rauchbeinschule sind globales Lernen und der Straßenfußball fest in den Schulalltag integriert und miteinander verbunden. Aktuell bauen mehrere Schülerinnen und Schüler ein Straßenfußball-Team auf, mit dem sie in Zukunft Turniere und Angebote für andere Kinder und Jugendliche in Schwäbisch Gmünd schaffen wollen. Auf dem Spielfeld werben auch sie für einen gewaltfreien Umgang, gegenseitige Achtung und Respekt. Das Projekt wird in einem lokalen Netzwerk mit der mobilen Jugendarbeit, dem Jugendhaus und der Stadt Schwäbisch Gmünd umgesetzt.  Auch das nächste globale Lernprojekt ist schon wieder in der Planung. Ende November  wird die Rauchbeinschule einen deutschen Arzt zu Gast haben, der seit einiger Zeit in Kabul arbeitet. Der Besuch soll zum Anlass für eine „Afghanistanwoche" genommen werden.






Erste direkte Jugendbegegnung in der Lernpartnerschaft Erich-Kästner-Schule Ostfildern und Espérance in Kigali




Football Amahoro in Ruanda  /  Foto: D. Breimer 2008

Welche Rolle spielt der Straßenfußball in Bezug auf die Gendergleichstellung, die Konfliktbearbeitung und für Prozesse des Peacebuilding vor dem Hintergrund der Aufarbeitung des ruandischen Genozids? Mit diesen spannenden und zugleich ernsten Fragen im Gepäck fliegen sieben Jugendliche von der Erich-Kästner-Hauptschule in Ostfildern nach Kigali in die Hauptstadt Ruandas. Vom 27. Oktober bis zum 5. November werden sie dort mit Jugendlichen ihrer Partnerorganisation „Association des Jeunes Sportifs de Kigali – Espérance“ zusammen treffen und intensiv an gemeinsamen Projektinhalten arbeiten. Dominique, Mitarbeiter von Esperance war bereits im Juni und Juli mehrere Wochen bei der Erich-Kästnerschule zu Gast gewesen. Die Ergebnisse seiner Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zu verschiedenen Themen rund um Ruanda waren bereits in einer Afrikanischen Woche in der Kommune vorgestellt werden.


  In Kigali wollen die Jugendlichen diese Auseinandersetzung jetzt im direkten Kontakt mit ihren Lernpartnern und Lernpartnerinnen weiterführen. Seit Monaten werden von den Jugendlichen selbst auf beiden Seiten Workshops

vorbereitet, in denen sie sich über verschiedene Zugänge über die oben beschriebenen Fragen austauschen wollen.So bieten die Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule beispielsweise Workshops zum „Teamen" und zum Bereich „Straßenfußball und Hip Hop" an. Jugendliche von Esperance bieten im Gegenzug Workshops in den Bereichen „Straßenfußball und Theater" und „Straßenfußball und Debattieren" statt. Alle gemeinsam entwickelten Texte, Lieder und Theaterstücke wollen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Begegnung aufarbeiten und in einem Buch veröffentlichen.
















 

Gute Stimmung und positives Feedback beim 1. Fußball-Lernen-Global Festival

Mit durchweg positivem Feedback ist am Sonntag, den 21. September, das erste Festival mit „Fußball-Lernen-Global" Schulen aus der ganzen Bundesrepublik zu Ende gegangen. Über das ganze Wochenende hinweg fanden verschiedene Veranstaltungen für Lehrer, Lehrerinnen,  Schüler und Schülerinnen zum Thema Straßenfußball und soziales Lernen statt.



Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 aus verschiedenen Schularten setzten sich gemeinsam mit den besonderen Spielregeln des Straßenfußballs und deren Bedeutung auseinander. In verschiedenen Interaktionsspielen beschäftigten sie sich mit Themen wie Toleranz, Fairness und Respekt. Teil dieser Spiele war die Erstellung einer gemeinsamen FAIR-PLAY Säule, die im Foyer der Erich Kästner Hauptschule aufgestellt wurde.

Besonderheit des Straßenfußball-Turniers am Samstag: es wurde nicht in den jeweiligen Klassenteams gespielt, sondern in den Teams aus den Interaktionsspielen. Was am Freitag bei den beteiligten Schülern und Schülerinnen noch für Aufregung und Murren sorgte, nämlich  das Spielen in gemischten Teams, sorgte am Samstag für gemeinsamen Spaß und Freude.



Parallel zu den Interaktionsspielen trafen sich die älteren Schülerinnen und Schüler zum Teamer-Workshop. Dort wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps verteilt, Anregungen gegeben und Handlungsmöglichkeiten in der Dialogzone besprochen und gemeinsam diskutiert. Am Nachmittag gab es dann die Möglichkeit, das neue Wissen direkt in der Praxis zu testen. Als Teamer und Teamerinnen trugen die Schüler und Schülerinnen einen wichtigen Teil zum guten Gelingen des Turniers bei.

In gemeinsamer Runde mit den Lehrerinnen und Lehrern wurden verschiedene Beispiele aufgezeigt und diskutiert, wie die Methode Straßenfußball auch über das Spiel hinaus konkret in den Unterricht und das schulische Lernen integriert werden kann. Ziel war es, Möglichkeiten aufzuzeigen und Anregungen zu geben, wie jede einzelne Schule von dem Potential dieser Methode über das Turnier hinaus profitieren kann. In vielen Einzelgesprächen mit verschiedenen Schulen wurden im Laufe des Festival- Wochenendes auch schon weitere Schritte der Projektarbeit fest gezurrt.



„Insgesamt ein total gelungenes Festival- Wochenende", meint Guido Weiss von der Martin-Luther-King-Schule in Saarlouis. „Professionell organisiert, sehr gut durchstrukturiert, das Essen war wunderbar, und ich gehe mit vielen guten Anregungen zurück nach Hause. Meinen Schülerinnen und Schülern und mir hat es sehr gut gefallen". Die gesamte Versorgung und Logistik hatten Lehrer, Schüler und Eltern der Erich Kästner Hauptschule (selbst Fußball-Lernen-Global Schule) und das KICKFAIR Jugendkompetenzteam übernommen.






 

BZN-Europameisterschaft 08



Auch das Bildungszentrum Nord Reutlingen hat am 17. Juli seine eigene Straßenfußball-EM ausgerichtet. Im Rahmen der Projekttage setzten sich die Schülerinnen und Schüler ausführlich mit dem jeweiligen Land, das sie bei der EM vertraten auseinander: mit seiner Geschichte, seiner Kultur und den Menschen. Parallel zur EM wurden die Ergebnisse dieser Woche rund um das Turnier bunt und vielfältig präsentiert. Als Organisatoren übernahmen die Schüler und Schülerinnen aber auch Verantwortung für ein gutes Gelingen der Veranstaltung und halfen bei der Planung und Durchführung des Turniers mit.

  Vor dem Turnier fand für die Streitschlichter und Streitschlichterinnen der Schule eine Teamer - Fortbildung statt. Hier lernten sie nicht nur das Regelwerk des Straßenfußball für Toleranz kennen und bekamen Tipps von erfahrenen Teamern, sondern konnten ihr neues Wissen auch gleich bei Trainingsspielen aller an der EM beteiligten Klassen in der Praxis testen. So waren nicht nur die Teamer und Teamerinnen, sondern auch die Mannschaften optimal auf ihre EM vorbereitet.






Präsentation des deutsch-paraguayischen Kalenders an der Astrid-Lindgren-Schule in Ulm



Im Rahmen des Schulfestes der Astrid-Lindgren-Schule am 28. Juni wurde der deutsch-paraguayische Kalender erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihr Werk, das über ein ganzes Jahr hinweg im Rahmen der Lernpartnerschaft mit Schülerinnen und Schülern des CDI aus Paraguay entstanden war. Den Erlös aus dem Kalenderverkauf wollen die Schülerinnen und Schüler für weitere gemeinsame Projekte mit ihren paraguayischen Lernpartnern nutzen.



Mehr Informationen zur Entstehung des Kalenders



Kalender bestellen für 8,- Euro (Dreijahreskalender von 2008-2010


 







Turnier um den Fairplay-Wanderpokal bei den Insulanern

Am Freitag, den 27.06.08 fand an der Grundschule am Insulaner das Turnier um den der großen Wanderpokal statt, den der AWD der Schule für ihren Fairlife-Tag im Rahmen des WM-Schulen-Projektes gespendet hatte. Zu Gast waren drei weitere Schulen aus Berlin und zwei Vereine. So spielten insgesamt 8 Mannschaften um den Wanderpokal.

 

Ziel des Turniers war neben dem Spaß und dem fröhlich-freundlichen Zusammentreffen das Kennenlernen der Regeln von "Straßenfußball für Toleranz". Allen waren mit großem Spaß dabei, auch wenn die besondere Art zu spielen für die meisten Schüler und Schülerinnen neu war.



Mehr Informationen zu der Projektarbeit bei den Insulanern






Alfred-Brehm-Schule in Jena macht der EM Konkurrenz



Einen EM-reifen Vormittag gab es am 17. Juni an der FLG-Schule Alfred-Brehm in Jena. Bei der Europameisterschaft traten 13 Mannschaften als Botschafter eines der Länder an, die zurzeit in der Schweiz und Österreich um den EM-Pokal spielen. Anders als bei der „echten" EM kamen die Spieler und Spielerinnen jedoch ohne Schiedsrichter aus. Gespielt wurde in gemischten Teams nach den Regeln von Straßenfußball für Toleranz.

Neben Mannschaften der Alfred-Brehm-Schule nahmen Teams von Schulen aus Jena, Sömmerda, Straußfurt und ein Team mit weißrussischen Kindern des Tschernobylvereins teil. Frankreich bekam in Jena seine zweite Chance und wurde am Ende sogar Europameister, vertreten vom christlichen Gymnasium in Jena, das als Projektschule ebenfalls bei Fußball-Lernen-Global mitmacht.




  Das Turnier war eingebunden in ein stadtteiloffenes Schulfest, an dem es ein buntes Bühnenprogramm und verschiedene Mitmachstände gab. Auch hier waren Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schulen Mitgestalter und trugen aktiv zum Erfolg des Tages bei. Die Alfred-Brehm-Schule, an der Schülerinnen und Schüler von rund 20 verschiedenen Nationalitäten zusammenleben und -lernen, setzte mit dem Fest ein Zeichen für die Vielfalt und die Verständigung zwischen den Kulturen. Prominente Unterstützung gab es von dem Spielerinnen des USV Jena und vom Jenaer Fußball-Altstar Peter Ducke.



Weitere Informationen auf der Homepage der Alfred-Brehm-Schule





Daniel, Lisa und Armando von der Theodor-Storm-Schule planen für das nächste Schuljahr



Die Theodor-Storm-Schule hat in Zusammenarbeit mit der Kieler Kuhle im laufenden Schuljahr mit zwei Straßenfußball für Toleranz-Gruppen aus den 5. Klassen bereits erste Erfahrungen mit der Spielmethode gesammelt. Im nächsten Schuljahr geht es nun richtig los. Straßenfußball für Toleranz soll im Rahmen der Ganztagesbetreuung für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 angeboten werden. Beim gemeinsamen Spiel haben die Schüler so gleich die Möglichkeit sich näher kennen zu lernen. Über den Straßenfußball soll eine Kultur der Fairness entwickelt werden, die nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im Schulalltag gilt. Parallel dazu wird eine Straßenfußball-AG für ältere Schüler angeboten, die als Teamer und Organisatoren aktiv Straßenfußball für Toleranz an ihrer Schule unterstützen und weiterentwickeln wollen.



Tatkräftige Unterstützung von Seiten der Schüler gibt es schon jetzt: Daniel, Lisa und Armando aus der 8. Klasse der Theodor-Storm-Schule haben
 
Lisa, Daniel und Armando aus der 8. Klasse der Theodor-Storm-Schule

große Lust,  Straßenfußball für Toleranz an ihrer Schule zu unterstützen und als eine Art Paten die jüngeren Schüler und Schülerinnen in den Angeboten mitzubetreuen. Sie haben sich bereits das erste Mal getroffen, sich mit den Spielregeln und der Rolle des Teamers vertraut gemacht und viele Ideen für das nächste Schuljahr gesammelt.





Dominique Uwimana aus Kigali (Ruanda) in der Erich Kästner Hauptschule Ostfildern



Endlich ist es so weit: Dominique von Espérence aus Kigali ist in Ostfildern angekommen. Bis Ende Juli wird er, eingebunden in den schulischen Alltag der Erich Kästner Hauptschule Ostfilderns, mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam in Projekten arbeiten. Dabei tauschen sie sich über Afrika, das Leben in Ruanda und über die Rolle des Straßenfußballs in den beiden Ländern aus. Sie arbeiten Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus, die sie mit allen anderen Projektergebnissen im Rahmen der Afrikanischen Woche, die vom 14. bis 18. Juli stattfindet, der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Als mehrtägiges Festival wird die Afrikanische Woche Afrika und Ruanda vielfältig erlebbar machen, zum gemeinsamen Spiel nach Ruandischen Regeln einladen, aber auch zu Diskussionen und Gesprächen anregen (das ausführliche Programm dieser Woche wird in Kürze auf dieser Homepage vorgestellt).

Ein Projektinhalt wird auch die Vorbereitung der Jugendbegegnung im kommenden Oktober sein: 8 Jugendliche aus der Erich Kästner Schule  werden dann nach Kigali fliegen, um mit ihren Projektpartnern nicht nur gemeinsam Straßenfußball zu spielen, sondern auch die Idee des Miteinanders in die Region rund um Kigali zu tragen.

 





Neuerscheinung: Fußball für Entwicklung

 

KICKFAIR, Institut für Friedenspädagogik (Hrsg)
Uli Jäger

Fußball für Entwicklung. Wie durch Sport Globales Lernen, Fair Play und friedliches Zusammenleben gefördert werden kann. Herausgegeben von KICKFAIR e.V. und Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Tübingen 2008, 160 S., 12,- Euro
ISBN 978-3-932444-27-2



Details

Bestellen





Straßenfußball und globales Lernen an der Oberschule Brieselang



Im Rahmen von Fußball-Lernen-Global integriert die Oberschule Brieselang die Methode „Straßenfußball für Toleranz" fest in den Schulalltag und verbindet sie mit sozialen und globalen Lerninhalten. In Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend haben die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 bei Straßenfußballturnieren bereits viele interessante Erfahrungen gesammelt. Am Freitag, den 23. Mai, war nun ein Gast aus Afrika an der Oberschule und hat in der Klassenstufe 7 über sein Heimatland Ruanda berichtet. Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt, dass es in Zentralafrika so viele grüne Landschaften gibt und Gorillas in einem erloschenen Vulkan leben. Dominique, der auch von den ehemals verfeindeten Stämmen der Hutus und Tutsis und dem Völkermord von 1994 berichtete, brachte sehr anschaulich für die Schüler zum Ausdruck, wie jetzt die Jugendlichen in Ruanda miteinander umgehen und leben. Der Schultag beginnt meist mit einem 10 Kilometer langen Fußmarsch, der barfuss zurückgelegt wird. Die Schule beginnt um 7.00 Uhr, die meisten Schüler müssen aber vorher für ihre Familien Holz sammeln. Erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler über die Bälle aus Bananenblättern oder alten Kleidungsstücken, die mit Folien umwickelt werden.

 



Der Gast, der für die Organisation Esperance arbeitet und an Schulen über sein Land berichtet, schenkte der Schule ein Video über Straßenfußball in Ruanda und einen Ball, mit dem Schüler dort spielen. Es waren für die 7. Klassen zwei sehr anschauliche und interessante Schulstunden, wie Sport und Lernen miteinander verbunden werden kann. Spannend für die Schüler war dabei, dass auch in Ruanda Straßenfußball nach ähnlichen Regeln wie in Deutschland gespielt wird. „Straßenfußball für Toleranz" soll nun ab Juni als zentraler Inhalt für das Streitschlichterprogramm an der Schule genutzt werden.






 

Dokumentation Fachgespräch



Die Dokumentation zum Fachgespräch "Kann Fußball Globales Lernen fördern" (Berlin 8. Nov. 2007) kann absofort als PDF kostenfrei heruntergeladen werden.



Download

Als gedrucktes Exemplar kann es bei Fußball-Lernen-Global ebenfalls kostenfrei bestellt werden.
Kontakt: KICKFAIR / Senefelderstraße 19 / D - 73760 Ostfildern

Bestellen





Broschüre "Förderprogramme Entwicklungspolitische Bildung BMZ / InWEnt"

Die Broschüre gibt Anregungen in welche Richtungen sich entwicklungspolitische Bildung bewegen kann und thematisiert aktuelle Herausforderungen. In übersichtlicher Weise werden die formalen Rahmenbedingungen der Förderprogramme zusammengefasst, wie sie auch auf den Internetseiten des FEB zu finden sind. Zudem werden einige durch FEB mitfinanzierte Maßnahmen vorgestellt.

Link





Gutachten zum Projekt Fußball-Lernen-Global

Das Gutachten setzt sich mit Möglichkeiten und Grenzen einer Verknüpfung von Fußball und Globalem Lernen auseinander. Es entstand im Rahmen des Projektes „Fußball – Lernen – Global“ und greift dabei die herausragenden Aspekten des Projektes auf.

1.) Fair-Play-Aspekt
2.) Partizipationsaspekt


3.) Global-Lernen-Aspekt

mehr zum Gutachten ...





Astrid-Lindgren-Schule zu Gast beim CDI in Paraguay



In den Osterferien war es so weit: Franz Kaifel, Schulleiter der Astrid-Lindgren-Schule in Ulm, und Lehrerin Susanne Reutter machten sich auf den weitern Weg zu ihren Lernpartnern beim CDI in Paraguay. In der Schule des CDI war die Aufregung groß, als die Gäste aus Deutschland schließlich da waren. Die Schülerinnen und Schüler legten auch gleich los mit Fragen an ihre Lernpartner: über Deutschland, über die Schule in Ulm und über das Leben ihrer Partnerschüler. Seit über einem Jahr sind die beiden Schulen im Kontakt.

Deutschlandkarte, die die Ulmer Schülerinnen und Schüler für ihre LernparterInnen  erstellt haben.

  Übergabe der als Gastgeschenk mitgebrachten Partnerschulen-T-Shirts

Ausgangspunkt der Partnerschaft war der Straßenfußball, der für die Schülerinnen und Schüler beider Einrichtungen eine wichtige Rolle spielt. Daraus hatte sich das erste große gemeinsame Projekt entwickelt, der deutsch-paraguayische Jahreskalender, in dem sich die Schülerinnen und Schüler in ständigem Austausch selbst entworfene Kalenderblätter mit den kulturellen und alltäglichen Besonderheiten des jeweiligen Monats schickten (Bräuche, Feste, Lieder, Gedichte, Bilder, etc.).

mehr zum Kalender ...





Arbeitstreffen mit Lernpartnern aus Paraguay und Argentinien

Vom 28. Januar bis 3. Februar traf sich KICKFAIR mit Partnerprojekten aus Argentinien (Defensores del Chaco; Cre-Arte) und Paraguay (Centro para el Desarollo de la Inteligencia), um ihre Lernpartnerschaften weiter zu vertiefen. Das zentrale Anliegen dieser Arbeitswoche betraf die Optimierung der gemeinsamen Lernprozesse rund um den „Straßenfußball“ auf allen Ebenen (Jugendliche, ProjektkoordinatorInnen und ProjektleiterInnen): wie kann der Straßenfußball zum Ausgangspunkt gemeinsamer sozialer und globaler Lernprozesse werden, die über das gemeinsame Erleben im Spiel hinausgehen.

Einen wichtigen Beitrag lieferten die beiden Fußball-Lernen-Global Schulen aus Ostfildern (Erich-Kästner-Hauptschule) und Ulm (Astrid-Lindgren-Schule): sie nutzten diese Gelegenheit zum konkreten Austausch mit ihren Lernpartnern aus Argentinien und Paraguay und gaben mit ihren Erfahrungen den Arbeitsgruppen einen wichtigen Impuls.

 






FLG-Informationstreffen in der Kieler Kuhle



Am 19. Februar fand ein FLG-Informationstreffen für Mitarbeiter der Kieler Kuhle, eine
Einrichtung des Kinder- und Jugendhilfeverbundes Kiel, statt, die gemeinsam mit der Theodor-Storm-Schule die Methode „Straßenfußball für Toleranz" in ihrer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern nutzen wollen. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie der Straßenfußball als Anlass von sozialem Lernen und Bildung an der Schule integriert werden kann. Als außerschulischer Partner hat die Kieler Kuhle bereits begonnen, mit zwei Projektgruppen aus den 5. Klassen (Haupt- und Realschule) der Theodor-Storm-Schule mit der Methode zu arbeiten. Über das gemeinsame Spielen

Hier wurden Möglichkeiten der Vertiefung und Fortführung der inhaltlichen Arbeit vorgestellt und besprochen: Welche weiteren Lernfelder kann ich spielerisch über den Straßenfußball öffnen? Wie kann ich die Lernfelder Schritt für Schritt vertiefen? Wie können daraus weitere Projekte in den Lernfeldern entstehen?

 

Die Theodor-Storm-Schule wird nun auch Fußball-Lernen-Global Schule und möchte die Methode längerfristig in der Schule verankern.


Schüler aus den 9. Klassen werden im Rahmen eines Patenprogramms die Schüler der jüngeren Klassen (5. -7. Klasse) in ihrem Straßenfußball-Projekt begleiten. Auch eine Vernetzung mit weiteren Schulen aus Kiel und Umgebung ist angedacht.

nach den Regeln des „Straßenfußballs für Toleranz" und in der Auseinandersetzung mit den Fair-Play-Regeln wurden zunächst Regeln für den Umgang miteinander aufgestellt.







Nach "Fußball" und "Lernen" ist nun auch der dritte Baustein "Global" auf dem Weg der Umsetzung

Die Methode "Straßenfußball für Toleranz" (Fußball) ist die gemeinsame Erfahrungsebene im Projekt, von der aus viele Fragestellungen, Themen und Projekte ihren Anfang nehmen. Bezogen auf die internationalen Lernpartnerschaften im Rahmen von "Fußball-Lernen-Global" ist es meist die erste gemeinsame Begegnungsplattform, um daraus mittel- und langfristige Projekte als gemeinsame Lernprozesse zu entwickeln.
In diesem Zusammenhang wurde vom 26. Nov. bis 2 Dez. im Rahmen des II. Encuentro Südamericano Fútbol Callejero in Asunción/Paraguay erste konkrete Schritte gegangen, die bisherigen bilateralen Ansätze von KICKFAIR in einen breiteren Zusammenhang zu bringen. Dies sowohl was die Einbeziehung weiterer Projekte und Partnerstrukturen aus Südamerika, als auch was die Entwicklung eines gemeinsamen Lernansatzes "Straßenfußball für Toleranz" / Fútbol Callejero anbelangt.

  Im Mittelpunkt standen Fragen wie:



- Welche theoretischen Hintergründe spielen im
  jeweiligen Umsetzungskontext eine zentrale Rolle?
- Welche Rolle spielt der Kontext überhaupt? Wo
  gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede? 
- Welche Ziele werden mit der Methode jeweil
  verfolgt?
- Wie wird die Methode konkret umgesetzt?
- Wie werden die Jugendlichen integriert?
- Welche Lerneffekte sind bisher festzustellen?
- Wie lassen sich gemeinsame Lerninhalte im Sinne
  eines Globalen Lernens festschreiben und in die
  Umsetzung bringen?



Im weiteren Prozess werden nun Ende Januar in einem Workshopseminar in Deutschland die diskutierten praktischen Erfahrungen mit den theoretischen Hintergründen verbunden und systematisiert. Ein Vorschlag für das gemeinsame Curriculum wird erarbeitet. Expertinnen und Experten aus den Sozial- und Sportwissenschaften begleiten diesen Prozess.







Fußball - Lernen - Global startet Themenheftreihe

Mit den beiden Sonderausgaben "Straßenfußball für Toleranz" und "Fußball und internationale Lernpartnerschaften - Ansätze und Erfahrungen" startete Fußball - Lernen - Global zum neuen Jahr seine Publikationsreihe "Themenhefte - Fußball-Lernen-Global". In der Reihe Themenhefte werden zukünftig Projektinhalte, -ergebnisse und -beispiele, wie auch verschiedene wissenschaftliche Sichtweisen und Beiträge dazu, dargestellt.



  Themenheft Sonderausgabe 1. "Straßenfußball für Toleranz"

Mit der vorliegenden Sonderausgabe 1 aus der Reihe Themenhefte "Fußball-Lernen-Global" will das Projekt Fußball-Lernen-Global Schulen darin unterstützen, die Methode "Straßenfußball für Toleranz" unmittelbar und konkret vor Ort umsetzen zu können - zum Inhalt.

Bestellen


 

Themenheft Sonderausgabe 2 - Fußball und internationale Lernpartnerschaften. Ansätze und Erfahrungen.

KICKFAIR und das Projekt "Defensores del Chaco" / Argentinien arbeiten seit 2003 an gemeinsammen Ideen und Konzepten. Mehrere Begegnungen zwischen unterschiedlichen (Jugend-) Gruppen wurden seitdem initiirt, durchgeführt und ausgewertet.

Die vorliegende Sonderausgabe 2 aus der Reihe Themenhefte "Fußball-Lernen-Global" bilanziert die bisherigen Erfahrungen und bietet Tipps für die Gestaltung internationaler Begegnung im Sinne von Lernpartnerschaften mit Ländern der der "Dritten Welt" mit Bezug zum Fußball - zum Inhalt.

Bestellen






Fachgespräch Fussball-Lernen-Global im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

   


Am 8. November trafen sich Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen rund um Sport, Entwicklungspolitischer Bildungsarbeit, Schule und Globales Lernen um darüber zu beraten, wie Fußball einen positiven Beitrag zu entwicklungspolitischer Bildungsarbeit leisten kann. Wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie sich junge Menschen Handlungskompetenzen erwerben und welchen Beitrag Sport und Fußball für Entwicklung überhaupt leisten kann, waren ebenso Teil der Diskussionen, wie Erfahrungen aus bestehenden Projektbeispielen.



Deutlich wurde, dass Fußball nicht nur positive Lerneffekte erzeugt. Unter bestimmten Umständen

 

können sich bestehende Stereotype und Vorurteile
sogar manifestieren. Im gleichen Maße aber, kann er auch das Gegenteil bewirken: Brücken bauen und gemeinsame Lernprozesse unterstützen. Unter welchen Rahmenbedingungen jedoch und wie dann gemeinsames Lernen im Sinne entwicklungspolitischer Bildungsarbeit entsteht, waren zentrale Bezugspunkte der Diskussionen.

                                                  Diskussionsbeiträge und Ergebnisse werden in Kürze auf dieser homepage vorgestellt.