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Internationale Lernkooperation – parallele Projektwochen in São Bento und Wulfen



30-03-2012 |

Seit Anfang des Jahres entsteht zwischen dem Centro de Ensino Médio e Educação Profissional (CEMP) in São Bento und der Gesamtschule Wulfen eine Lernpartnerschaft. Diese wird von KICKFAIR und Formacao begleitet, die bereits seit 2010 zusammen arbeiten. Insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler aus São Bento (Brasilien) und Wulfen (Deutschland) haben sich nun In parallelen Projektwochen (26. bis zum 30. März ) erstmalig intensiv über ihre Länder und bestehende Stereotypen des eigenen sowie des fremden Landes ausgetauscht.



Zunächst bereiteten beide Seiten „Stereotypen und Bilder über die andere Seite“ auf Plakaten und fremdsprachigen Stichworten vor. So wurde bereits innerhalb des jeweiligen Kontextes deutlich, dass es ganz verschiedene Vorstellungen von Brasilien bzw. São Bento und der Schule – und auf der anderen Seite bestimmte Bilder von Wulfen bzw. Deutschland gibt. Nachdem die Jugendlichen sich mit ihren Bildern vom jeweils anderen Land beschäftigt und diese visualisiert hatten, trafen sich beide Gruppen zu einer Video-Konferenz über Skype. Hier konnten sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler sehen, sondern auch die beteiligten Lehrer und Lehrerinnen und Schulleiter nahmen teil. Während der Skypekonferenz präsentierten sich die Gruppen ihre Plakate und fanden heraus, dass viele Vorstellungen und Bilder über das andere Land stark von der Realität abweichen. Davon ausgehend entstand ein reger Austausch über Perspektiven und Klischees, der darin endete den eigenen Kontext und die Wirkung auf Andere zu reflektieren.

 

In Wulfen erarbeiten die 15 Schülerinnen und Schüler, wie ihre bisherigen schulinternen Erfahrungen mit Straßenfußball nun durch sozial-politisches Engagement in die Kommune einfließen kann. Als Vorbild dient ihnen das Jugendforum in São Bento, das eng mit der Schule vor Ort verbunden ist und seit 9 Jahren durch Formação begleitet wird. In São Bento profitiert die 30- köpfige Schülergruppe von den vielfältigen Erfahrungen rund um den Bildungsansatz Straßenfußball, den die Schüler und Schülerinnen in Wulfen für die Gestaltung eines erfolgreichen und fairen Zusammenlebens an der Schule nutzen. Um einen langfristigen Kontakt zu sichern, entwickelten die Gruppen gemeinsam ein Konzept, wie sie miteinander kommunizieren können. Mittels eines Blogs, einer gemeinsamen sowie zweier internen Facebook-Gruppen und regelmäßigen Skypekonferenzen wollen die Jugendlichen beider Seiten eine Vernetzung der beiden Gruppen möglich machen. Den gemeinsamen Blog wollen die Gruppen entwickeln, um in einem nächsten inhaltlichen Schritt den eigenen Kontext, die Kommune und den eigenen Alltag mit Fotos und Videos ausführlich darzustellen.







KICKFAIR von UNAOC und BMW Group ausgezeichnet



19-12-2011 |KICKFAIR wurde vergangene Woche in der Hauptstadt von Katar für seinen Bildungsansatz der interkulturellen und globalen Lernens
mit dem Intercultural Innovation Award der United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) und BMW Group prämiert.





Für den Preis hatten sich mehr als 400 Projekte aus 70 Ländern beworben. Die nach Urteil einer international besetzten Expertengruppe 10 innovativsten Ansätze für interkulturelles Lernen 
wurden zur Präsentation und Feier nach Doha eingeladen, an der auch UN Generalsekretär Ban Ki-moon teilnahm. Die Vereinten Nationen und die BMW Group würdigen mit dieser Auszeichnung Organisationen, die sich durch neue Ansätze um interkulturelles Miteinander verdient machen.



KICKFAIR wurde unter anderem für den bundes-weiten und weltweiten Einsatz des von KICKFAIR und dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen entwickelten Unterrichtsmaterials „Mit dem Ball durchs Leben“ ausgezeichnet.
 

Das Material stellt reale Biografien von jungen Frauen und Mädchen vor und eröffnet Jugendlichen so den authentischen Zugang zu unterschiedlichen Lebenswelten, sozialen Kontexten, Kulturen und politischen Fragestellungen. 
Mit dem Material hat KICKFAIR Workshops an Schulen in ganz Deutschland durchgeführt. Beim internationalen KICKFAIR- Festival „Mit dem Ball durchs Leben“ hatten sich vergangenen Juli Jugendliche aus der ganzen Welt über die Biographien ausgetauscht und eine gemeinsame Vision für ein friedliches Zusammenleben entwickelt. Im Rahmen des von KICKFAIR und seinen internationalen Partnern aufgebauten globalen Schulnetzwerkes „Fußball – Lernen – Global“ wurde das Material bereits weltweit genutzt. Der Austausch zwischen Jugendlichen weltweit, die sich mit den Biographien auseinandersetzen, soll in Zukunft noch weiter ausgebaut und intensiviert werden.




→ Link Medienpaket "Mit dem Ball durchs Leben"






Vidas Paralelas – Workshops in Paraguay



06-11-2011 |Zwischen dem 21. und dem 30. Oktober realisierte das CDI in direkter Zusammenarbeit mit Cre-Arte, CHIGOL und KICKFAIR in Paraguay eine Workshop-Reihe mit dem Titel „Vidas paralelas“. Darin verglichen die Schülerinnen und Schüler ihre Lebenswelt mit der von Jugendlichen in Argentinien, Chile und Deutschland. Ausgangspunkt waren Fragen zum Straßenfußball und zum Leben allgemein, die die Jugendlichen der anderen Länder bereits in vorangegangenen Workshops beantwortet hatten. Über 400 Kinder und Jugendliche der Schule Pa’i Puku in der Region Chaco Paraguayo setzten sich mir deren Antworten auseinander und verglichen sie mit ihren eigenen Ideen und ihrem eigenen Leben.

 

Die Workshops wurden im Rahmen des ASA-Programms ermöglicht. Die durch das Programm geförderten Stipendiaten Fabian, Jorge, Ezequiel und Thorsten hatten das Workshopkonzept „Vidas Paralelas“während ihres ASA-Aufenthaltes in Deutschland entwickelt und dort an Schulen umgesetzt. Mit Unterstützung durch das ASA-Programm hatten sie dann die Möglichkeit, ihre Arbeit mit den Workshops gemeinsam in Paraguay fortzusetzen.






Interviews zum weltweiten Einsatz von "Mit dem Ball durchs Leben"

21-10-2011 |Das Unterrichtsmaterial "Mit dem Ball durchs Leben" wurde nicht nur an Schulen in Deutschland, sondern auch schon weltweit eingesetzt. Der folgende Film enthält Interviews mit Lehrern, Schülern und den internationalen Partnern des Projekter über ihre Arbeit mit den Biographien.

 

Gemeinsames Ziel von KICKFAIR und seinen Partnern ist es, das Material weiterhin für globales Lernen zu nutzen und darüber auch den inhaltlichen Austausch zwischen Jugendlicher der verschiedenen Ländern zu fördern.







Zweite Projektphase „Fußball, Lernen und Inklusion“ bei Cre-Arte gestartet

20-10-2011 | Anfang September wurde bei Cre-Arte der zweite Teil des Projektes Fußball, Lernen und Inklusion gestartet. Bei dem Projekt, das an Grundschulen in Bariloche und Umgebung durchgeführt wird, beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler kreativ und künstlerisch mit dem Thema der Rechte der Kinder.

Die so genannte „dritte Halbzeit“ des Straßenfußballs wird dabei für das kreative inhaltliche Arbeiten genutzt. In der ersten künstlerischen Einheit zum Thema “Ich und meine Welt” drücken die Schülerinnen und Schüler in Gemälden aus, wie wohl eine Welt aussehen würde, die sie sich wünschen würden.

 

Anschließend werden zentrale Begriffe herausgegriffen und weiter künstlerisch von den Jugendlichen bearbeitet. In der dritten Einheit arbeiteten die Schülerinnen und Schüler dann am Thema “Recht auf Spielen”. Zu Beginn der Reflexion in der dritten Halbzeit, wird zunächst über die UN-Kovention der Kinderrechte gesprochen, bevor sich die Schülerinnen und Schüler in Form eines Gemäldes oder Plakats mit dem Thema auseinandersetzen.






"Mit dem Ball durchs Leben" inspiriert Jugendliche aus Deutschland




28-07-2011 | Shehide von der Marquardtschule Plochingen fühlt sich inspiriert von "Mit dem Ball durchs Leben". Eine junge Frau hat es ihr besonders angetan: Amira Muhammad Sulaiman Fahidat. "Weil sie sagt, dass man seinen Traum niemals aufgeben sollte", meint Shehide.

Sie sah Amira zum ersten Mal auf einem Poster. Denn Amiras Biographie ist Teil der Posterserie "Mit dem Ball durchs Leben". Dort erzählt die junge Palästinenserin von ihrem Leben. Und welche Rolle der Fußball für sie spielt. Weil sie Teil des Projektes "Twinned Peace Football Schools" ist, hat sie die Möglichkeit bekommen, Israelis zu treffen - etwas, was im normalen Alltag von Palästinensern kaum vorkommt. Doch die Twinned Peace Football Schools schaffen es, Mädchen und Jungen aus Israel und Palästina zusammen zu bringen. Gemeinsam spielen sie Fußball und lernen "die andere Seite" kennen.


 

Und dann war Amira in Deutschland beim KICKFAIR-Festival und Shehide aus Plochingen hatte die Möglichkeit, sie persönlich zu treffen. Shehide hat Amira gesagt, wie beeindruckt sie von ihrer Geschichte ist und dass sie viel Respekt vor ihrem Engagement und Mut habe.



Shehide wollte diese Erfahrung mit ihren Klassenkameraden und den Lehrkräften der Marquardtschule teilen und schrieb ihre Erlebnisse in einem Bericht nieder. In einer Lehrerkonferenz berichtete sie vom Festival und ihrer Begegnung mit Amira.




→ Artikel über die Teilnahme der Marquardtschule am KICKFAIR-Festival aus der Esslinger Zeitung

→ Shehides Bericht über ihre Begegnung mit Amira



→ Bericht der Marquardtschule Plochingen auf der Schul-Homepage






Präsentationsfilm zu "Mit dem Ball durchs Leben"

15-07-2011 | Beim internationalen Festival "Mit dem Ball durchs Leben" wurde der folgende Präsentationsfilm zum Projekt erstmals im Theaterhaus Stuttgart vorgestellt (s. auch Artikel weiter unten).Er gibt einen Einblick in das mit 10 internationalen Partnerorganisationen erstellte Unterrichtsmaterial mit Lebensgeschichten von Mädchen und Frauen aus der ganzen Welt.

 

Er zeigt auch Beispiele, wie das Material aktuell auf der ganzen Welt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird. Und er enthält Interviews mit Lehrern und Projektpartnern über ihrer Erfahrungen mit dem Material.



"Mit dem Ball durchs Leben" ist als Unterrichtsheft mit DVD und als Posterserie erhältlich.

Weitere Informationen finden sie hier









Schüler und Mentoren aus Brieselang, Teltow und Cerro Navia planen und entwickeln gemeinsam die bevorstehende Begegnung






19-05-2011 | Die Kooperation zwischen den Oberschulen in Deutschland (Teltow und Brieselang) und dem Schulnetz von CHIGOL in Cerro Navia in Santiago de Chile ist ein weiteren großen Schritt weiter gegangen. In Chile und Deutschland erarbeiten die neuen Teilnehmer zusammen mit den Mentoren der letzten Jahre die Ziele und Themen der Kooperation für die kommenden Monate, insbesondere auch für die Begegnung im Juni.



Während sich die Gruppe in Chile über mehrere Wochen regelmäßig getroffen hatte, traf sich nun auch eine Delegation der beiden Schulen aus Brieselang und Teltow in Stuttgart. Lars und Lena begleitete die Gruppe als Mentoren. Sie waren 2009 und 2010 Teil der Begegnung und werden nun die neuen Teilnehmer unterstützen. Der Tag war gleichzeitig auch der Startschuss für nun folgende intensive Zeit für alle Beteiligten.

 Zwei Linien standen tagsüber im Fokus:

 

Zum einen wurde erarbeitet, wie sich die verschiedenen beteiligten Gruppen auf die Begegnung vorbereiten und zum anderen, welche Inhalte während in den kommenden Monaten im Mittelpunkt stehen sollen. Am Ende des Klausurtages stand eine emotionale Skype-Konferenz, auf der die verschiedenen Ideen und Vorschläge präsentiert wurden. In einem nächsten Schritt einigten sich beide Seiten auf die nächsten Schritte: in beiden Ländern wollen sich die Schüler mit der jeweiligen fremden Sprache beschäftigen, persönliche Vorstellungs-Videos drehen und Briefe schreiben sowie ein erstes einfaches Video drehen, die das diesjährige Hauptthema „Straßenfußball und Gender“ bearbeiten. Anhand der Videos will die gesamte Gruppe dann während der Begegnung in das Thema einsteigen und anhand des Materials „Mit dem Ball durch’s Leben“ und dem Vergleich mit eigenen Biografien vertiefen.






Neu: Unterrichtsheft und FilmDVD "Begegnung Straßenfußball"



20. April 2011   Der Film: Drei Kontinente, vier Länder und viele junge Menschen die sich engagieren. Ein gemeinsames Filmprojekt: Begegnung Straßenfußball. Junge Menschen von KICKFAIR (Deutschland), Cre-Arte (Argentinien), Formacào (Brasilien) und Espérance (Rwanda). Wo kommen sie her? Wie verändert Straßenfußball ihr Leben? Was machen sie als internationales Young Leader Team? Was haben sie bei der Fußball-WM in Südafrika erlebt? Wie ist ihre Vision von einer gerechten und gleichberecht-igten Zukunft in einer globalen Welt?



Das Unterrichtsheft: Das Unterrichtsheft Begegnung Straßenfußball greift das Potential dieses eindrucksvollen Films auf.

 

Ein von Jugendlichen geschaffenes und äußerst authentisches Produkt wird somit zur Grundlage Globalen Lernens. Globales Lernen geschieht damit nicht abstrakt, sondern geht aus von Jugendlichen auf der ganzen Welt - von ihren Gedanken, ihrem Engagement und ihren Visionen.

Das Unterrichtsheft enthält 3 Unterrichtsmodule, die unabhängig voneinander benutzt werden können und verschiedene Themenschwerpunkte behandeln.


1. Begegnung Straßenfußball – Ein besonderes Filmprojekt
2. Straßenfußball selbst erleben
3. Globales Lernen - Perspektiven und Visionen

→ weitere Informationen

→ Bestellen






Medienpaket "Mit dem Ball durchs Leben" jetzt online und bestellbar



10. April 2011 Mit dem Medienpaket "Mit dem Ball durchs Leben" verknüpfen KICKFAIR und das Institut für Friedenspädagogik Tübingen erneut ein Fußballgroßereignis mit Globalem Lernen und bereitet es didaktisch für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit auf.

Mädchen und junge Frauen aus der ganzen Welt erzählen, welche Bedeutung Fußball in ihrem Leben spielt, wie er ihre Entwicklung unterstützt hat und welche Herausforderungen sie zu überwinden hatten.

 

Durch eine abwechslungsreiche Auswahl der Biographien und durch die intensive Mitarbeit von sozialen Straßenfußballprojekten aus Kambodscha , Indien, Israel,Ruanda, Chile und Brasilien werden verschiedene Themenfelder für diebildungsarbeit und eine Vielfalt von Perspektiven geöffnet.




→ weitere Informationen

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Jugendliche aus Brieselang und Santiago setzen bei Schulbegegnung in Deutschland Inhalte der Partnerschaft gemeinsam um



18. Oktober 2010 Vom 31.8. bis 18.9. fand die lang ersehnte 2. Begegnung zwischen den Schülerdelegationen der Hans-Klakow-Schule (Brieselang) und der Millahue-Schule (Santiago de Chile) statt. In Workshops zu Themen wie Demokratie und Macht, globale Werte sowie Straßenfußball und Konfliktlösung erarbeitete die Gruppe Lösungsstrategien und neue Ansätze für ihr Engagement in Brieselang und Santiago.

Dabei griffen sie auf eine bereits längere Geschichte ihrer Lernpartnerschaft zurück. Zwischen der ersten Begegnung im September 2009 und der diesjährigen Begegnung beschäftigten sich beide Schulen ausführlich mit den Themen Demokratie in der Schule und Globalem Lernen in Form von Projektwochen, insbesondere rund um die Lebensphilosophie Ubuntu. CHIGOL und KICKFAIR begleiten die langfristig angelegten Lernprozesse auf Schüler und Lehrerebene.

Im Mittelpunkt der beiden Begegnungen standen die Themen und Interessen der Jugendlichen selbst. So wurden die Inhalte der Workshops mit der Unterstützung von Musikpädagogen aus Brieselang im Song ‚Hoffnung Callejera‘ dokumentiert.

 

Bereits während der ersten Austauschbegegnung 2009 entwickelten Jugendliche von CHIGOL gemeinsam mit den Gastschülern aus Brieselang die erste Version „Hoffnung Callejera 1.0“, der die Bedeutung von Straßenfußball für die Begegnung erklärt.

Während der zweiten Austauschbegegnung entstand nun mit mehr Zeit und Aufwand der zweite Song „H.C. 2.0“. Die Jugendlichen Rapper schrieben ihre eigenen Texte über Themen wie Straßenfußball und Werte, Freundschaft und soziales Lernen und nahmen sie in einem kleinen Studio in Falkensee auf.

Im Anschluss an die Begegnung entwickelten die beiden Delegationen via Skype die nächsten Schritte, um sich in Zukunft in ihren Schulen als Mentoren der Methode und globaler Inhalte zu engagieren. Auf beiden Seiten lautet das Ziel, die Inhalte der Begegnung weiterzuentwickeln, eigene Folgeprojekte zu schaffen und so die gesamte Schule an den Inhalten teilhaben zu lassen.



→ Songtext Hoffnung Callejera 1.0



→ Zeitungsartikel



Gemeinsamer Song/ Video Hoffnung Callejera 2.0





Cre-Arte führt Ubuntu - Wochen an FLG-Schulen in Bariloche durch



27. September 2010 Auch in Argentinien setzen sich aktuell Jugenldiche mit der südafrikanischen Philosophie Ubuntu auseinander (s. auch Bericht weiter unten). Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres führen aktuell drei verschiedenen Schulen Ubuntu-Wochen mit verschiedenen Workshops durch. Ziel der Ubuntu Wochen ist es, durch die südafrikanische UBUNTO Philosophie Themen wie Solidarität, Respekt und Zusammenhalt auf verschiedene Weise gemeinsam mit den Jugendlichen zu erarbeiten.

 

Anhand eines Interviews mit Desmond Tutu verknüpfen die Jugendlichen diese Werte mit den Inhalten des Straßenfußballs und übertragen sie auf andere Bereiche ihres Alltags. „ Einer alleine kann im Fussball nicht gewinnen, wir sind eine Mannschaft, auch außerhalb des Spielfeldes“ meint beispielsweise Oracio (8Jahre). Diese und ähnliche Gedanken wurden für die Jugendlichen zudem in Kooperationsspielen erfahrbar, bei denen Teamgeist und Kreativität gefragt war.




Ausführliche Beschreibung der Workshop-Inhalte






Escuela Millahue in Deutschland angekommen



01. September 2010 Um 4 Uhr ging es für die Schülerinnen und Schüler der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang los, um rechtzeitig zu Mittagszeit am Frankfurter Flughafen anzukommen. Gespannt warteten sie hier dann auf die Jugendlichen aus der Escuela Millahue in Chile, mit denen sie nun über zwei Wochen zusammenleben und arbeiten können. Vor gut einem Jahr hatten die Jugendlichen aus Brieselang bereit selbst die Möglichkeit gehabt zu einer ersten Begegnung nach Chile zu fliegen, der Reise der Chilenen ist nun der Gegenbesuch. Entsprechend groß war daher auch Aufregung und die Freude, die Freunde und Freundinnen aus Chile wieder zu sehen, mit denen sie bereits so viel erlebt haben.



Über das gesamte letzte Jahr hinweg hatte zwischen beiden Schulen ein intensiver Austausch stattgefunden, mit regelmäßigen Skype-Konferenzen, parallel durchgeführten Projektwochen zum Demokratie-Lernen und einem inhaltlichen Austausch über verschiedenen Fragestellungen wie etwas dem Thema „Ubuntu“. Die zwei Wochen in Deutschland bieten nun die Möglichkeit endlich direkt an den  vielen Ideen zu arbeiten, die über das Jahr entstanden sind. 

 

So wollen die Jugendlichen beispielsweise an ihrem gemeinsam begonnen Songprojekt weiterarbeiten, mit dem sie ihre internationalen Erfahrungen und Visionen beschreiben und ein hierzu ein gemeinsames Video produzieren.



„Es ist wirklich unglaublich, was der Austausch über das letzte Jahr hinweg bei meinen Jugendlichen ausgelöst hat und wie sie sich entwickelt haben“, berichtet Schulleiter Rubén kurz nach der Ankunft. Am Tag der Arbeise in Chile wurden die Auswirkungen auf die gesamte Schule und die Kommune dann noch mal besonders deutlich. Um die 200 Personen, Eltern, Lehrer, Schüler begleiteten die Reisenden zum Flughafen, um sich zu verabschieden, darunter auch der Bürgermeister von Stadteil Cerro Navia. Bis zum 18. September sind sie nun in Deutschland. Wie bereits der erste Besuch, findet die Austauschbegegnung findet im Rahmen des ENSA-Programms von InWEnt statt, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird.






FLG-Schulen weltweit beschäftigen sich mit Ubuntu



Video mit Aussagen chilenischer Jugendlicher zu Ubuntu

30. August 2010 Was bedeutet eigentlich Ubuntu? Diese Frage stellen sich aktuell Schülerinnen und Schüler von FLG-Schulen in der ganzen Welt. Grundlage dieser Auseinandersetzung ist ein Interview von Desmund Tutu aus dem Lernzirkel Südafrika, in dem er diese Vision für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben eindrücklich beschreibt.

 

Nach dem Motto "Meine Lebenswelt lokal - meine Vision global" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Form damit, was Ubuntu für das Zusammenleben weltweit aber auch in ihrem lokalen Umfeld bedeutet, welche Parallelen es zur Philosophie des Straßenfußballs gibt und wie sie selbst einen persönlichen Beitrag leisten können.



→ Aussagen deutscher Jugendlicher





Bürgermeister von Cerro Navia unterstützt Austauschbegegnung der Escuela Millahue in Deutschland




31. Juli 2010 Vorangegangen waren Gespräche von CHIGOL mit der Gemeindeverwaltung über Inhalte und Ziele der Lernpartnerschaft und der zweiten Austausch-begegnung zwischen der Escuela Millahue und der Oberschule Brieselang.

Bei einem Treffen am 28. Juli zwischen CHIGOL und dem Bürgermeister von Cerro Navia sagte dieser eine Förderung der Begegnungsreise über die Abteilung Sport und Erziehung zu.

 

An der Begegnung, die vom 31. August bis zum 18. September in Deutschland stattfindet, werden acht Jugendliche aus dem Viertel Cerro Navia teilnehmen.





Hans-Klakow Oberschule erhält Hildegard Hamm-Brücher-Preis



Lars Thiede von der Oberschule Brieselang im Gespräch mit Hildegard Hamm-Brücher

11. Juni 2010 Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Brieselang wurden am 10. Juni mit dem "Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren" ausgezeichnet. Damit wurde ihr Austausch-Projekt "Friends Play Together" mit der Schule Millahue in Chile in kürzester Zeit zum zweiten Mal prämiert. Im Mai hatten die Schülerinnen und Schüler in Potsdam bereits den Preis "Fair bringt mehr" von der Landesregierung Brandenburg und den Volks- und Raiffaisenbanken erhalten.  



Auch Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht gratulierte zur Auszeichnung. Rupprecht würdigt das prämierte Projekt als beispielhaft. „Das interkulturelle Schüleraustauschprojekt bietet die Chance, wichtige Aspekte des Zusammenlebens vor Ort und in globaler Perspektive zu erproben und zu erlernen“, so der Bildungsminister.

 

Unter dem Motto "Friends Play Together" besteht zwischen Brieslang und der Escuela Millahue in Chile bereits seit über einem Jahr ein intensiver Austausch. Regelmäßig treffen sich die beiden FLG-Schulen im Internet um sich gegenseitig über die vergangenen Projektprozesse zu informieren und die nächsten Schritte in Ihrer Lernpartnerschaft abzusprechen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich intensiv mit dem Land, der Kultur und der Lebenswelt des jeweils anderen. Darüber hinaus tauschen setzen sich die Jugendlichen beider Länder im gegenseitigen Austausch mit Fragen eines demokratischen und friedvollen Zusammenleben auseinander - in ihrem lokalen Umfeld, aber auch weltweit.





Internationales Symposium zu Fußball-Lernen-Global





April 12, 2010 Im Rahmen des internationalen Symposiums vom 08. bis zum 15. April trafen sich alle die Projekt-Partner von Fußball-Lernen-Global über eine gesamte Woche hinweg bei KICKFAIR. Gemeinsam wurden die inhaltlichen und strukturellen Linien der Zusammenarbeit in den nächsten Jahren diskutiert und festgelegt. Für 2010 und 2011 wurden konkrete Projektideen entwickelt, die parallel in den verschiedenen Ländern umgesetzt werden sollen und somit Raum für einen vielfältigen Austausch zwischen den Jugendlichen weltweit bieten.




Die Friedenskarawane (Caravanami) besucht FLG-Schule




März 27-2010 Für den Frieden auf dem Landweg von Berlin nach Johannesburg über Ostfildern, Valletta, Kairo, Assuan, Karthoum, Marsabit, Jinjo und Kigali. Rechtzeitig zur Fußball-WM wollen sie in Johannesburg angekommen sein. „Sie“, das ist eine Gruppe von sieben jungen SportlerInnen, KünsterInnen und SchauspielerInnen aus Rwanda, Uganda, Kenia, dem Kongo und Deutschland. Gemeinsam bilden sie die „Caravanamani“, auf Deutsch Friedenskarawane.
Bei jedem Stopp wollte sie mit Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch kommen, von zu Hause, von ihren Lebenssituationen erzählen und dabei nicht nur regionale Konflikte benennen, sondern deren globale Konfliktzusammenhänge zum Thema machen.

 

Organisiert wurde die Friedenskarawane von Espérance aus Ruanda. Jugendliche aus Ostfildern und Kigali sind schon seit 2008 miteinander verbindet. Im Rahmen von Fußball-Lernen-Global konnte eine Lernpartnerschaft aufgebaut und nachhaltig in den Schulalltag der die Erich-Kästner Hauptschule Ostfildern verankert werden. Deren Schüler und Schülerinnen hatten die Schule mit ausdrucksstarken Bildern ihres Afrika-Acryl-Projekts aus dem Vorjahr dekoriert und schafften so eine herzliche Atmosphäre für die Gäste und deren Anliegen.





Projektwoche „Demokratie-Lernen in der Schule durch Straßenfußball“ an der Escuela Millahue




20. März 2010 Eine Woche lang beschäftigten sich alle Klassenstufen der Escuela Millahue mit der Frage, was Demokratie in ihrer Schule konkret bedeutet. Dies geschah in den Vorschulklassen spielerisch und über gemeinsame Malworkshops, in denen insbesondere auch die Eltern der SchülerInnen eingebunden wurden. Die höheren Klassen näherten sich über Diskussionen dem Thema an. Ziel der Projektwoche war es laut Rubén, dem Schulleiter der Millahue 405 Schule, „das tägliche Zusammenleben aller Mitwirkenden in der Schule bezogen zu reflektieren, positiv zu definieren und zu leben“.


 

 

Die Idee der Demokratie-Woche hat die Escuela Millahue von ihrer Partnerschule aus Brieselang bekommen. Bei einem Besuch hatte deren Schulleiter, Christof Kürschner, ihr erfolgreiches Vorgehen in diesem Bereich geschildert. Die Oberschule hatte über mehrer Straßenfußball und Regel-Workshops gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern in einem demokratischen Verfahren eine neue Schulordnung erarbeitet.



→ Regel- und Demokratie-Lernen durch Straßenfußball






Gemeinsam lernen rund um den Globus - Ein besonderes Beispiel globalen Lernens




Die SchülerInnen der Escuela Siglo XXI präsentieren ihre Ergebnisse

Juli 2009: Stolz halten die Jugendlichen der Erich-Kästner-Hauptschule das Buch „Respect“ in der Hand, für das sie den Schülerpreis Baden-Württemberg erhalten haben. Über ein ganzes Jahr hinweg haben die Schüler und Schülerinnen daran mit den Jugendlichen aus der Partnerorganisation Espérance in Ruanda daran gearbeitet.
Ausgangspunkt war die Frage: „Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir den Frieden genau so ernst nehmen würden, wie den Fußball?“ Auf beiden Seiten machten sie sich daran, Texte zu diesem Thema zu verfassen und dabei ihre Sichtweisen zu vergleichen. Illustriert wurde das Buch mit Bildern von behinderten Künstlern aus der Organisation Cre-Arte in Argentinien.



November 2009: Gespannt lauschen die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Escuela Siglo XXI in Bariloche (Argentinien) den Geschichten, die Florian, Matthias und Fabricio (drei ASA- Stipendiaten) aus dem „Respect“-Buch vorlesen.

 

Von den Gedanken der Jugendlichen aus Deutschland und Ruanda inspiriert machen sie sich anschließend selbst ans Werk. In verschiedenen Workshops im Bereich Literatur und Kunst, setzen sich die argentinischen Jugendlichen mit dem Thema Frieden auseinander und drücken ihre Ideen hierzu in vielfältiger Form aus.

Die positiven Erfahrungen und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler in Argentinien sind beispielhaft für ein zentrales Anliegen von Fußball - Lernen - Global: Jugendliche aus der ganzen Welt lernen von- und miteinander, entwickeln gemeinsame Ideen und Visionen und werden über ihre Lernprojekte und -produkte zu Multiplikatoren globaler Lerninhalte für andere Jugendliche weltweit.







Die zwei Wochen in Chile haben mein Leben verändert - die Hans-Klakow-Oberschule über das Treffen mit ihren Lernpartnern aus Chile
Bericht von: Christof Kürschner, Steven, Max, Lars, Jan, Jennifer, Charleen, Jennifer, Elena



19. Oktober 2009 Mit acht Schüler ist die Hans-Klakow-Oberschule Brieselang vom 17. September bis 04. Oktober 2009 zu ihren Lernpartnern aus der Schule Escuela Millahue und der Partnerorganisation Chigol nach Chile gereist. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase, nach einem ersten Kennenlernen und Austausch mit den chilenischen Jugendlichen über das Internet ging es los: mit großen Erwartungen, aber auch der einen oder anderen Sorge.  „Ich hatte am Anfang Angst, dass ich mich nicht unterhalten kann, da ich kein Spanisch und die chilenischen Schüler kein Deutsch sprechen. Aber das war alles nicht so, wie ich das befürchtet hatte, weil wir uns auch ohne Sprache unterhalten konnten und die Chilenen sehr nett und gastfreundlich waren“ sagte Jennifer Tiede nach der Reise.



Natürlich stand der Straßenfußball jeden Tag im Mittelpunkt unserer Begegnung. Gleich am ersten Tag nahmen wir an dem Turnier „Peace one day“ in den Straßen des Viertels Cerro Navia teil. Die Straße wurde abgesperrt, Tore aufgestellt, das Feld markiert und los ging es. „Ich habe gemerkt, dass die Chilenen viel offener als meine Mitschüler sind. Sie sind gleich auf uns zugekommen und versuchten mit uns zu reden. Dabei fand ich besonders das Straßenfußballspiel sehr wichtig. Wir konnten Regeln vergleichen und haben dabei Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede herausgefunden.“, sagte Jennifer Tiede.

 

„Wir haben insgesamt das Leben in Chile und unsere Freunde durch das gemeinsame Arbeiten, Spielen und bei Unternehmungen und Besuchen in den Familien sehr gut kennengelernt.
Vorurteile gegenüber dem anderen Land und den Menschen wurden zusammen diskutiert und wir haben viele Gemeinsamkeiten festgestellt.“

Leider waren die zwei Wochen in Chile dann auch viel zu schnell vorbei. „Die Abschiedsfeier war für mich etwas ganz Besonderes. Wir haben einen Baum gepflanzt und alle unsere Namen auf Steine geschrieben und sie in Herzform herum gelegt. Während dieser Aktion herrschte absolute Stille und in unseren Köpfen mussten wir dabei an die schöne Zeit denken. Die zwei Wochen in Chile haben mein Leben verändert, wir haben neue Freunde gefunden, die uns sehr ans Herz gewachsen sind. Ich selbst wurde selbstbewusster und verantwortlicher“, ergänzte Jennifer noch.

Beim Aufbau der Partnerschaft war es Chigol und KICKFAIR gelungen, das Projekt „Fußball - Lernen - Global" mit den beiden entwicklungspolitischen Programmen ENSA und ASA zu verknüpfen. Beide Programme werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und von InWEnt umgesetzt. So konnte der gesamte Prozess der Vor-, Nachbereitung und Durchführung der Begegnung optimal begleitet werden.




Hohe Auszeichnung: Schülerpreis Baden-Württemberg für FLG Schule aus Ostfildern





26. Juli 2009 "Die heutigen Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass unsere Hauptschulen hervorragende Arbeit leisten. Alle Teilnehmer am Wettbewerb haben hervorragenden Einsatz gezeigt und sich über das normale Maß engagiert. Von solchem Engagement lebt eine lebendige Gesellschaft. Das Beispiel der Preisträger kann uns daher allen Mut machen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Landesstiftung, Ministerpräsident Günther H. Oettinger bei der Peisverleihnung am 24. Juli im neuen Porsche Museum in Stuttgart.

Gemeint war damit auch die Erich-Kästner Haupt-schule Ostfildern mit Ihren Fußball-Lernen-Global Aktivitäten.
  "Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir den Frieden so ernst nehmen würden, wie den Fußball?“

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der Erich-Kästner Schule gemeinsam mit ihren Lernpartnern von Esperance/Ruanda und Cre-Arte/Argentienien.
Entstand ist dabei ein gemeinsames Buch, das sich dem Begriff Frieden auf einfühlsame und lustige Weise annähert.



Weitere Infos

Film






Besuch von Pablo aus Chile an der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang


Futbol callejero bei Chigol  /  Foto: Chigol Juan Burgos 2006

18. Mai 2010 Die im Rahmen der Lernpartnerschaft zwischen der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang und der Schule Millahue in Santiago geplante Projekt-Begegnung im September in Chile wird immer konkreter. Vom 13. bis zum 16. Mai war Pablo Hewstone von Chigol aus Chile zu Gast in Brieselang. Chigol begleitet auf chilenischer Seite den Austausch und die Lernpartnerschaft der beiden Schulen.   Der Besuch von Pablo wurde genutzt, um die Inhalte der Projektbegegnung zu planen und gemeinsam eine langfristige Vision der Partnerschaft zu entwickeln, die über eine reine Begegnung weit hinausgeht. Begleitet von Chigol und KICKFAIR wollen die beiden Schulen den gemeinsame Erfahrungsraum Straßenfußball nutzen, um Projekte und Inhalte im Bereich Demokratie-Lernen, Konfliktschlichtung und Gewaltprävention zu entwickeln.





Erste direkte Jugendbegegnung in der Lernpartnerschaft Erich-Kästner-Schule Ostfildern und Espérance in Kigali




Football Amahoro in Ruanda  /  Foto: D. Breimer 2008

7. November 2008 Welche Rolle spielt der Straßenfußball in Bezug auf die Gendergleichstellung, die Konfliktbearbeitung und für Prozesse des Peacebuilding vor dem Hintergrund der Aufarbeitung des ruandischen Genozids? Mit diesen spannenden und zugleich ernsten Fragen im Gepäck flogen sieben Jugendliche der Erich-Kästner-Hauptschule in Ostfildern nach Kigali in die Hauptstadt Ruandas. Vom 27. Oktober bis zum 5. November trafen sie dort mit Jugendlichen ihrer Partnerorganisation Espérance zusammen und arbeiteten intensiv an gemeinsamen Projektinhalten. Dominique, Mitarbeiter von Espérance war bereits im Juni und Juli mehrere Wochen bei der Erich-Kästnerschule zu Gast gewesen.


  Über mehrere Monaten hinweg haben Jugendliche auf beiden Seiten Workshops vorbereitet, bei denen der Austausch über die Lebenswelt des jeweils Anderen und um globale Fragestellungen im Mittelpunkt steht. So entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule beispielsweise Workshops zum „Teamen" und zum Bereich „Straßenfußball und Hip Hop" an. Jugendliche von Esperance führten im Gegenzug Workshops in den Bereichen Straßenfußball und Theater durch. Alle gemeinsam entwickelten Texte, Lieder und Theaterstücke wollen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Begegnung aufarbeiten und in einem Buch veröffentlichen.





Astrid-Lindgren-Schule zu Gast beim CDI in Paraguay



20. Mai 2008 In den Osterferien war es so weit: Franz Kaifel, Schulleiter der Astrid-Lindgren-Schule in Ulm, und Lehrerin Susanne Reutter machten sich auf den weitern Weg zu ihren Lernpartnern beim CDI in Paraguay. In der Schule des CDI war die Aufregung groß, als die Gäste aus Deutschland schließlich da waren. Die Schülerinnen und Schüler legten auch gleich los mit Fragen an ihre Lernpartner: über Deutschland, über die Schule in Ulm und über das Leben ihrer Partnerschüler. Seit über einem Jahr sind die beiden Schulen im Kontakt.

  Ausgangspunkt der Partnerschaft war der Straßenfußball, der für die Schülerinnen und Schüler beider Einrichtungen eine wichtige Rolle spielt. Daraus hatte sich das erste große gemeinsame Projekt entwickelt, der deutsch-paraguayische Jahreskalender, in dem sich die Schülerinnen und Schüler in ständigem Austausch selbst entworfene Kalenderblätter mit den kulturellen und alltäglichen Besonderheiten des jeweiligen Monats schickten (Bräuche, Feste, Lieder, Gedichte, Bilder, etc.).