Aktuelles
Großes Straßenfußball Finale und Ubuntu Ausstellung auf dem Stuttgarter Schlossplatz

18-07-2010 |14 Mal wurde parallel zu Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika in Baden-Württemberg auf der Straße gekickt, Fairplay Regeln verhandelt und mit Ubuntu eine Brücke zur Regenbogen Nation am Kap geschlagen. Engagierte Sportvereine, Schulen und Integrationsnetzwerke setzten in den vier Wochen ein Baden-Württemberg weites Zeichen für Integration und Gemeinsinn. Fußball verbindet unterstützte in den einzelnen Spielorten die jugendlichen Teilnehmer in deren Auseinandersetzung mit dem dem Lernzirkel Modul Ubuntu und machte die jeweiligen Ergebnisse auf ein Ausstellungstafel sichtbar. |
Alle Ausstellungstafeln zusammen bildeten nun beim großen Finale am 18. Juli auf dem Stuttgarter Schlossplatz eine gemeinsame, landesweite Ubuntu-Botschaft. Zusammen ergaben sie die Form des Soccer City Stadiums in Johannesburg und wurden so für einen Tag zum eigenen "Ubuntu Stadium" auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Einzelne Aussagen von Jugendlichen zur Lebensphilosophie Ubuntu |
Fußball-Verbindet-Turnier in Wulfen
12-07-2010 | Auf dem Gelände der Gesamtschule Wulfen fand den gesamten Vormittag über ein Straßenfußball-Turnier statt. Das von den Schülern und Schülerinnen selbst organisierte Turnier bildete den Abschluss für eine fächerübergreifendes Arbeiten an der gesamten Schule im Bereich globales Lernen rund um die WM in Südafrika.
Auch das Turnier war in den vergangenen Monaten im Rahmen von Fußball-Verbindet durch Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen organisiert wurde. Ein Viererteam übernahm sämtliche Aufgaben, bereitete die teilnehmenden Mannschaften aus den 5. Und 6. Klassen vor, formte und begleitete zusammen mit ihrem Lehrer Uli Hengemühle die 15 köpfige Teamergruppe und organisierte die Rahmenbedingungen für das Turnier. Max aus der 11. Klasse bewertet den Prozess als „spannende Erfahrung, durch die ich in den vergangenen Monaten viel Neues lernen konnte. Natürlich gibt es einige Dinge die wir noch besser machen können, aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden, was wir auf die Beine gestellt haben.“ |
Neben Mannschaften aus der eigenen Schule nahmen auch zwei Mannschaften aus dem Gymnasium Petrinum aus Dorsten an dem Turnier teil. Die Gesamtschule Wulfen möchte auch in Zukunft mit Schulen der Region kooperieren und gemeinsame Straßenfußball-Projekte umsetzen. Dabei schöpft die Schule aus Erfahrungen mit verschiedenen Themen rund um den Straßenfußball, hat in den vergangenen Jahren diese eng mit dem Schulalltag verbunden und so Fragen des täglichen Zusammenlebens und der Regelfindung bearbeitet.
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Straßenfußball-WM mit südafrikanischem Spirit
in Köln-Nippes
06-07-2010 | Wie aus einfachsten Mitteln, einer langer und intensiven Vorbereitung und viel Kreativität ein außergewöhnlicher Tag auf einem geteerten Schulhof gestaltet werden kann, hat eine 18köpfige Schülergruppe aus dem Gymnasium Köln-Nippes gezeigt. 12 Mannschaften der 5., 6. und 7. Klassen sowie 2 Mannschaften der benachbarten Hauptschule Köln-Nippes nahmen am großen Straßenfußball-WM-Turnier der Schule teil.
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Alicia, Schülersprecherin der benachbarten Hauptschule Köln-Nippes, hatte zusammen mit Ali und Nima bereits im April die Fäden für eine Zusammenarbeit im Bereich Straßenfußball und die Teilnahme ihrer Schule gelegt.
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Dialogzone Global in Laupheim und Weingarten
04-07-2010 | Die Straßenfußball-Weltmeisterschaft des Programms „Integration durch Sport“ vom Landessportverband Baden-Württemberg hat am 04. Juli in Laupheim und am 05. Juli in Weingarten Halt gemacht. Fußball verbindet begleitet diese WM in die verschiedenen Spielorten mit der „Dialogzone Global“ und entwickelt hieraus eine landesweite Ausstellung.
In der Dialogzone Global hatten die teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Straßenfußball-Südexperte Luis Enrique aus Paraguay intensiv auszutauschen.
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Dieser Austausch war nicht nur für die Jugendlichen aus Weingarten und Laupheim eine besondere Erfahrung, sondern auch für Luis-Enrique: „Ich war wirklich sehr überrascht, wie groß das Interesse der Jugendlichen hier an meinem Straßenfußball-Projekt in Paraguay war und wie viele interessante Fragen sie mir auch zur Situation der Jugendlichen dort gestellt haben.“ |
Startschuss für Globales Lernen am BZN in Reutlingen
02-07-2010 | An der Hauptschule des Bildungszentrums Nord in Reutlingen ist am Freitag der Startschuss für die Projektwoche Globales Lernen udn Straßenfußball gefallen. Schüler und Schülerinnen aller Klassen setzen sich über mehrer Tage hinweg mit globalen Fragestellungen rund um die WM in Südafrika auseinander. Hierzu konnten sie sich verschiedenen Projektgruppen zuordnen, die unterschiedliche Module des Lernzirkels Südafrika bearbeiten werden.
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Nach dieser Einführung in die Welt des Straßenfußball freuten sich Schüler des BZN am Mittwoch, den 7. Juli im Rahmen BZN-Straßenfußball-Weltmeisterschaft, diese Spielweise selbst kennen zu lernen. An diesem Tag präsentieren die Schülerinnen und Schüler zudem die Ergebnisse aus ihrer Projektarbeit zu Südafrika.
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Luis Enrique erläutert die weltweite Bedeutung des Straßenfußballs
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Luis-Enrique aus Paraguay stellt sich vor
29-06-2010 | Nach 48 Stunden Reise und pünktlich zur Hauptrunde der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ist Luis-Enrique aus Paraguay am 25. Juni zu seinem dreiwöchigen Aufenthalt in Deutschland angekommen. Hier stellt er sich kurz vor:
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Ich selbst bin als Straßenfußball-Koordinator und als Teamer in verschiedenen Projekten in ganz Paraguay unterwegs. Über mein Straßenfußball-Projekt hatte ich schon öfters die Möglichkeit, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen. Das hier ist aber mein längster Aufenthalt. Ich freue mich, dass ich hier in Deutschland sein kann und die Möglichkeit habe, verschiedene Schulen zu besuchen, an denen auch Straßenfußball gespielt wird. Ich freue mich natürlich besonders auf den Austausch mit den Jugendlichen hier. Ich möchte wissen, was sie denken und fühlen, mich mit ihnen austauschen und gemeinsam lernen - und danach diese Erfahrungen wieder an andere Jugendliche in Paraguay weitergeben.“
Hierbei tauscht er sich mit Jugendlichen über Straßenfußball in Deuschland und Paraguay, über die afrikanische Lebensphilosophie "Ubuntu" (Menschlichkeit) und globale Zusammenhänge und Visionen aus. |
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Young Leaders entwickeln didaktische Module zum Globalen Lernen
Nicht nur die Weltmeisterschaft in Südafrika läutet die nächste Runde ein. Die verschiedenen Schulen bereiten seit einigen Monaten fleißig ihre eigenen, lokalen Veranstaltungen vor, die wiederum Teil der deutschlandweiten Projektstaffel Fußball Verbindet sind. |
Ausgehend vom Modul 4 des Lernzirkels Südafrika „Ubuntu heißt Menschlichkeit“ und der Methode Straßenfußball für Toleranz werden an verschiedenen Orten in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche in der „Dialogzone Global“ gemeinsam ihre eigenen Regeln des Zusammenlebens definieren und diskutieren können. Dabei wird die Vision von Ubuntu für ein menschliches Zusammenleben über den Straßenfußball mit der eigenen Lebenswelt verbunden. Die thematische Einführung gibt dazu Desmond Tutu höchst persönlich, anhand eines aufgezeichneten Interviews aus dem Lernzirkel. |
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Dialogzone Global mit den Südexperten in der Scharrerschule Nürnberg
20-06-2010 | "Meine Lebenswelt lokal - meine Vision global" - so lautete das Motto der offenen Dialogzone, in der Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Visionen nachgingen.
| Die Jugendlichen beschäftigten sich dabei insbesondere mit der Frage, welche Lösungsansätze es für Problembereiche in der Kommune gibt, und welche internationalen Erfahrungen dabei helfen können. So haben die Jugendlichen gemeinsam die Stärken an ihrere Schule und innerhalb der Kommune identifiziert, um das Zusammenleben im lokalen Umfeld zu gestalten. In einem weiteren Schritt ging es dann darum, diese Ansätze auf die globale Ebene zu übertragen und eine "Vision" von einer anderen Welt zu formulieren. |
Workshopreihe in Bremen
28-04-2010 | Für die Bremer Schülerinnen und Schüler der Integrationsschule Obervieland, des Gymnasiums Vegesack, der Oberschule Findorff und der Gesamtschule Mitte stand die Frage nach dem verbindenden Element des Fußballs im Mittelpunkt ihrer Projekttage. Es ging um den afrikanischen Kontinent, auf dem zum ersten Mal eine Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird, aber auch um Straßenfußball in Argentiniem und Brasilien. Gemeinsam mit den Südexperten Emiliano und Diane bearbeiteten sie Materialien des Lernzirkels Südafrika und präsentierten anschließend stolz ihre Ergebnisse. Nicht nur aufgrund der Fußballweltmeisterschaft und der besonderen Gäste meinten die Schülerinnen und Schüler am Ende des Tages: „Fußball verbindet uns wirklich global!“ Insgesamt knapp 150 Jugendliche aus Bremen erlebten von 26. bis 28. April internationale Workshops anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. |
Gespannt lauschten sie den Präsentationen der Gäste Emiliano Candino und Diane Sousa aus Argentinien und Brasilien. Beide berichteten von ihrer lokalen Arbeit im Bereich des Straßenfußballs und von ihrem Engagement in ihren Organisationen Cre-Arte und Formacao. Neben diesen spannenden und neuen Einblicken in die Lebenswelt von Emiliano und Diane konnten die Schülerinnen und Schüler typische südamerikanische Integrationsspiele miterleben und gestalten.
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Südexperten bereichern die globale Dimension von Fußball verbindet
24-04-2010 | Diane und Emiliano haben bereits viele Erfahrungen mit Straßenfußball gemacht. In ihren Projekten in Brasilien und Argentinien spielt er eine zentrale Rolle. Beide sind Teil des "Fußball verbindet Teams", das die Veranstaltungen an den Schulen begleitet. Bei ihren Besuchen in den deutschen Schulen berichten sie von ihrer Heimat, der Bedeutung des Straßenfußballs und ihren Erfahungen im Projekt. Beide möchten sich an dieser Stelle kurz vorstellen:
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"Hallo! Ich heiße Emiliano Candino, bin 23 Jahre alt und komme aus Argentinien. Ich arbeite für die Organisation Cre-Arte, die mit Menschen mit Behinderung arbeitet. Wir machen gemeinsam verschiedene Workshops, wie beispielsweise Schreinern, Töpfern, Nähen, Theaterspielen, Glasbläserei und viele andere. Cre-Arte ist in Bariloche. Dies liegt in der Region Rio Negro. Bei Cre-Arte arbeite ich bei den Workshops für die Kinder mit, aber ich beteilige mich auch an der Weiterentwicklung der Projekte. |
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Dialog mit ASA-Programm von Inwent beim internationalen Symposium von KICKFAIR

Doris Deiglmayr im Gespräch mit Gerardo Niella (CDI, Paraguay), Florian Breimer (KICKFAIR), Emiliano Candino (Cre-Arte, Argentinien),
Pablo Hewstone (Chigol, Chile), Dominique Uwimana (Espérance, Ruanda) (v. li nach re)
April 12-2010 Die Koordinatorin der Süd-Nord Projekte Doris Deiglmayr nutze die Gelegenheit des internationalen Symposiums von KICKFAIR, um sich mit den internationalen Partnern von KICKFAIR über den Bildungsansatz Straßenfußball und das Konzept der internationalen Lernpartnerschaften auszutauschen. In der Vergangenheit wurde das ASA-Programm von KICKFAIR und seinen Partnern bereits modellhaft für den Aufbau von Schulpartnerschaften und die Stärkung globalen Lernens genutzt. |
Für Doris Deigelmayr ein Best-Practice-Modell der Süd-Nord Zusammenarbeit: „Wir teilen das gleiche Anliegen und verfolgen einen gemeinsamen Weg“, so Deiglmayr im Gespräch. „Der partnerschaftliche Ansatz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe liegt auch dem ASA-Programm zugrunde. Hier wird das in der Praxis erfolgreich umgesetzt“, so Deiglmayr weiter. Vor allem überzeuge die Tatsache, dass hier junge Menschen mit auf den Weg genommen werden, die aus internationalen Bildungsangeboten erfahrungsgemäß eher ausgeschlossen bleiben. |
Fußball verbindet begleitet „Straßenfußball für Toleranz Weltmeisterschaft 2010“ in Baden-Württemberg und entwickelt eigens eine Ubuntu-Ausstellung
20-04-2010 | Parallel zu der in Südafrika stattfindenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 veranstaltet das Programm „Integration durch Sport“ beim Landessportverband Baden-Württemberg eine „Straßenfußball für Toleranz Weltmeisterschaft“ in Baden-Württemberg. |
Fußball verbindet unterstützt in den jeweiligen Spielorten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Auseinandersetzung mit „Ubuntu“ und entwickelte dazu eigens eine Ausstellung. Alle Ergebnisse werden auf einer Ausstellungstafel sichtbar gemacht die wiederum zusammen genommen eine gemeinsame, landesweite Botschaft ergeben und die die Form des Soccer City Stadiums in Soweto, in dem die Eröffnung wie auch das Finale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ausgetragen werden, darstellen sollen. → Link |




