Im Zentrum von Modul 6 steht der Fußball. Zunächst geht es um Straßenfußball in Südafrika und dessen soziale Bedeutung. Dann soll endlich auch richtig gekickt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei eine ganz spezielle und in der Vergangenheit an Schulen bereits vielfach erprobte Spielvariante des Fußballs kennen, nämlich „Straßenfußball für Toleranz“.

| Straßenfußball in Südafrika „Wir brauchen wieder richtige Sraßenfußballer“ – Dieser Ruf ist bei uns immer dann zu hören, wenn es um Begeisterung, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen geht, vor allem aber auch um Spielwitz und sportliches Können. In Südafrika spielt der Straßenfußball noch eine sehr große Rolle. Gekickt wird mit zusammengenähten Stofffetzen und die Straße ersetzt das Spielfeld. Die große Begeisterung am Spiel wird von Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerken immer häufiger aufgegriffen um sie mit Themen wie Aids- oder Gewaltprävention zu verknüpfen. Das weltweite Netzwerk streetfootballworld führt gemeinsam mit der FIFA sogar 2010 in Südafrika eine Fußballweltmeisterschaft im Sraßenfußball durch und sie errichten und betreuen Zentren unter dem Motto „Football for Hope“. Die beiliegende DV D enthält eine Filmsequenz mit dem Tietl „Fußball verändert Südafrika“. Dort kommen Verantwortliche zweier Fußballprojekte Grasrootssoccer, Play Soccer) in Südafrika zu Wort. Ihre Schilderungen und Einblicke geben einen geeigneten Anlass, um sich mit der sozialen Kraft des Fußballs in Südafrika und – im Vergleich – in Deutschland auseinanderzusetzen. Grasrootssoccer Grassroot Soccer ist eine gemeinnützige Organisation, die das Potenzial des Fußballs im Kampf gegen Aids einsetzt, indem sie afrikanischen Jugendlichen das nötige Wissen vermittelt und die erforderliche Unterstützung bietet, um HIV-frei zu bleiben. |
Zielgruppen sind gefährdete Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren und Vorbilder aus der lokalen Gemeinde zwischen 15 und 30 Jahren, die eine Ausbildung erhalten um dann Programme mit den Jugendlichen durchführen zu können. |




