Bildungsansatz Straßenfußball
| Der gemeinsam entwickelte Bildungsansatz Straßenfußball bildet den pädagogischen Rahmen für Fußball-Lernen-Global. Ausgangspunkt ist die Arbeit im lokalen Umfeld und die Spielweise Straßenfußball. In der sogenannten dritten Halbzeit reflektieren die Jugendlichen ihre Erfahrungen, ihre Wahrnehmungen und das Handeln. Sie lernen, miteinander zu reden, Regeln auszuhandeln, respektvoll miteinander umzugehen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Die Erfahrungen auf dem Spielfeld werden anschließend in vielfältiger Form im Unterricht und der Projektarbeit aufgegriffen. Themen wie z.B. ein fairer Umgang oder Regeln-Lernen werden vertieft, auf andere Lebensbereiche übertragen und aus einer globalen Perspektive betrachtet. Die Jugendlichen nehmen grundsätzlich eine aktive und verantwortungsvolle Rolle als Projekt-Gestalter, Umsetzer oder Mentoren ein. |
Für Fußball-Lernen-Global ist es insbesondere im Hinblick auf die Zielgruppe wichtig, den Blick immer auch auf die Probleme der Jugendlichen im eigenen Umfeld zu lenken und ihnen Möglichkeiten zu öffnen, frei mit zu gestalten. Die Jugendlichen erwerben vielfältige Kompetenzen: sich zu organisieren, Ideen zu entwickeln und sie auch umzusetzen, miteinander zu reden, im Team zu arbeiten, usw. Sie gestalten das Zusammenleben in der Schule und in ihrem lokalen Umfeld positiv mit, schaffen sich selbst Perspektiven und tragen so am Ende selbst ihren Teil zum sozialen Wandel der Gesellschaft bei. Vom eigenen Lebensumfeld ausgehend wird der Blick dann um die globale Perspektive erweitert. |








