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Fußball verbindet

Lernzirkel Südafrika

Projektpartner:

Kooperationspartner:

Best-Practice-Beispiele FLG-Projekte/ Schulen


Workshop-Konzept Ubuntu von Cre-Arte, Argentinien

Ziel der Ubuntu-Workshops von Cre-Arte war es, durch die südafrikanische UBUNTO Philosophie Themen wie Solidarität, Respekt und Zusammenhalt auf verschiedene Weise gemeinsam mit den Jugendlichen zu erarbeiten. Anhand eines Interviews mit Desmond Tutu verknüpften die Jugendlichen diese Werte mit den Inhalten des Straßenfußballs und übertragen sie auf andere Bereiche ihres Alltags.  

„Einer alleine kann im Fussball nicht gewinnen, wir sind eine Mannschaft, auch außerhalb des Spielfeldes“ meint beispielsweise Oracio (8Jahre). Diese und ähnliche Gedanken wurden für die Jugendlichen zudem in Kooperationsspielen erfahrbar, bei denen Teamgeist und Kreativität gefragt war.



Workshop-Konzept als PDF-Dokument






Respect! Ein deutsch-ruandisch-argentinisches Buch für den Frieden



Das Buch mit Texten und Bildern zum Thema Frieden und Respekt ist im Rahmen der internationalen Lern-partnerschaft zwischen der Erich-Kästner Haupt-schule Ostfildern und den Organisation Espérance/ Ruanda und Cre-Arte/Argentinien entstanden. Alle drei Einrichtungen nutzen Fußball als Zugang zu Bildung und Erziehung und arbeiten seit vielen Jahren mit KICKFAIR zusammen.

 



Idee und Entstehung

Dominique Uwimana, Mitarbeiter von Espérance, war im Juni und Juli 2008 zu Gast in Deutschland und hat intensiv mit den Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner-Schule Ostfildern gearbeitet. Gemeinsam haben sie sich mit der Geschichte Ruandas beschäftigt und traditionelle Spiele, Musik und Tänze kennen gelernt. Die Ergebnisse seiner Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zu verschiedenen Themen rund um Ruanda waren bereits in einer Afrikanischen Woche in der Kommune vorgestellt werden. Dadurch konnte eine spezifische Vorbereitung auf die erste direkte Jugendbegegnung dieser Lernpartnerschaft in Ruanda stattfinden. In Ruanda fanden dann Workshops statt, in denen sich die Jugendlichen mit verschiedenen Themenbereichen rund um den Straßenfußball beschäftigten.

 Als die Jugendlichen über die Geschichte des Genozids in Ruanda erfuhren, beschäftigte sie eine Frage besonders: „Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir den Frieden genau so ernst nehmen würden, wie den Fußball?“

Über diese Frage tauschten sich die Jugendlichen nach ihrer Begegnung via Email und Videokonferenzen aus. Dabei entstand die Idee, ein gemeinsames Buch herzustellen, das sich genau dieser Frage aus Sicht der deutschen und ruandischen Jugendlichen widmet.

So begannen die Jugendlichen auf beiden Seiten, Texte zu dieser Frage zu schreiben. Wunsch der deutschen Jugendlichen war es, zusätzliche Sichtweisen miteinzubeziehen und so suchten sie den Kontakt zu weiteren Schulen in der Kommune, um gemeinsam an diesem Buch zu arbeiten. Einige Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulen begeisterten sich so ebenfalls für dieses Projekt.



Idee war es, den Jugendlichen Erfahrungsräume anzubieten, die das Thema „Respekt“ nicht nur inhaltlich, sondern auch ganz praktisch erfahrbar machen würden. Es wurde ein Methoden-Manual für den Unterricht entwickelt, mit dem sich alle Beteiligten spielerisch und über Textarbeit einem gemeinsamen Prozess annäherten.

 

Dieser mündete in einen gemeinsamen Workshop an der Erich-Kästner-Schule, bei dem über Blindenfußball und eine gemeinsame Reflektion, für das Erlebte, Begrifflichkeiten gefunden wurden, die eine Grundlage für die jeweiligen Texte darstellten.

Die ruandischen Jugendlichen schickten ihre Texte nach Deutschland, damit sie in das Buch aufgenommen werden konnten.



Die Jugendlichen überlegten sich außerdem, wie das Buch gestaltet werden könnte und entschieden sich dafür, dass die Texte illustriert werden sollten. Schnell dachten sie an ihren Projektpartner in Argentinien: Cre-Arte. Cre-Arte ist eine Organisation, die mit geistig und körperlich behinderten Menschen aus Armutsvierteln im Süden Argentiniens arbeitet, um sie über Theater, Kunst und Straßenfußball in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern. Dadurch konnten wunderschöne Bilder für das Buch entstehen.

 Um einen Austausch zwischen den Jugendlichen, die die Texte verfassten und den Illustratoren aus Argentinien herzustellen, reiste eine Gruppe von Cre-Arte im Juni 2009 nach Deutschland, um gemeinsame Theater- und Kunstworkshops zu veranstalten, die von den behinderten Menschen aus Argentinien angeleitet wurden. Eine gemeinsame öffentliche Theateraufführung und Kunstausstellung in der Osfildener Stadthalle bildete den Höhepunkt dieser Begegnung.

Alle Texte aus Deutschland und Ruanda und die Bilder aus Argentinien ergaben das gemeinsame Buch als Produkt und Erinnerung an Lernpartnerschaften dreier Kontinente. Das Buch setzt sich mit einer Thematik auseinander, die während der Begegnung immer wieder eine Rolle spielten, erfahrbar und eben auch gelebt wurden.

 Der Straßenfußball verbindet diese drei Organisationen – und jetzt verbindet die Jugendlichen aus diesen drei Organisationen auch noch ein gemeinsames Buch über den Frieden. Voneinander und Miteinander zu lernen, neue Erfahrungsräume kennen zu lernen und gemeinsam zu arbeiten sind die Eckpfeiler dieser Partnerschaft.

 Globales und interkulturelles Lernen wurde so neben Straßenfußball als gemeinsame Leidenschaft mit kreativem Arbeiten und Schreiben verbunden.

Impressum:
Hrsg.: KICKFAIR e.V. (www.kickfair.org)
Senefelderstraße 19
73 760 Ostfildern

Repro:
Cachu Rodriguez

Gestaltung/Layout:
Guido Gressinger P892

Druck:
haka print und medien gmbh, Ostfildern


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"Fußball getanzt" das neuste Projekt der Grundschule am Insulaner / Berlin

Unsere Entwicklungsgeschichte (Auszüge): "(...). Der Einsteg in Fußball und Lernen erfolgte an unserer Schule 2003 mit einer Projektwoche unter dem Motto "Guck mal über den Tellerrand". Die Idee, den Schülern / Schülerinnen zu zeigen, dass Fußball sehr viel mehr ist, als ein Sportspiel, für das es Training, Spiele und Turniere zu absolvieren gilt führte zur Fragestellung "Überall auf der Welt ist der Ball rund - und .... ? (...). Es war beeindruckend, wie motivierend und engagiert sich die Schüler eine Vielzahl von Themen rund um den Fußball erarbeitet haben und die Regeln von "Straßenfußball für Toleranz" umsetzten. Dieses positive Potential wollte genutzt werden - also verstärkten wir unsere Fußball- Lern - Aktivitäten. (...)


"Fußball getanzt"
 

Die Globalität des Fußballs erfuhren wir dann in den Jahren 2004-2006 als WM-Schule für brit. Guyana. (...) Das Projekt wurde für uns in vielfacher Hinsicht ein Erfolg. (...) Gemeinsam gestalteten wir einen "Fairlifetag" mit Straßenfußballturnier, Tombola, Bühnenshow, Aktivitäten und der Darstellung unserer Arbeit rund um Fußball und globalem Lernen. Themen: 1. Wasser, das Menschenrecht auf Wasser. 2. Infos aus erster Hand - Kontakt zu einem "Fußballentwicklungs-helfer" des DFB´s. 3. Paket aus Georgetown/

Guyana. (...)

Uns so sind wir natürlich seit 2007 offizielle Fußball-Lernen-Global Schule mit unserem neusten Ansatz "Fußball und Tanzen" und noch lange nicht fertig mit Ideen - insbesondre im Zusammenhang mit der WM 2010 in Südafrika. (...)"



mehr zum Projekt "Fußball getanzt"



Vincent, Talica-Janin, Mark, Melanie, Nils, Niko, Peer, Katja, Julius, Jan, Marvin, Sophie, Max, Dastin, Burak, Gianluca, Eileen, Parsa, Yasemin, Leon und Katharina






Gemeinsam lernen, gemeinsam gestalten



Ein deutsch-paraguayischer Kalender der Astrid-Lindgren-Schule Ulm und des Espacio Comunitario de Aprendizaje - CDI, Asunción

Idee und Entstehung

Der deutsch-paraguayische Jahreskalender entstand im Rahmen der internationalen Lernpartnerschaft zwischen der Astrid-Lindgren-Schule in Ulm und dem Espacio Comunitario de Aprendizaje, der Schule des Centro para el Desarrollo de la Inteligencia (CDI) in Paraguay.

Sowohl die Astrid-Lindgren-Schule als auch das CDI nutzen die Methode „Straßenfußball für Toleranz“ als zentrales Element in ihrer pädagogischen Arbeit. Dieser gemeinsame Identifikationsrahmen war die Basis für eine langfristige Partnerschaft der beiden Schulen, in der es darum geht, miteinander und voneinander zu lernen.

Die einzelnen Kalenderblätter wurden im ständigen Austausch über die kulturellen und alltäglichen Besonderheiten des jeweiligen Monats gefüllt (Bräuche, Feste, Lieder, Gedichte, Bilder, etc.). Die Kinder stellten diese auf großen Plakaten dar und schickten sie sich gegenseitig zu. Globales und interkulturelles Lernen wurde so mit kreativem Arbeiten und Schreiben verbunden. Auf diese Weise konnten sich die Kinder eine konkrete Vorstellung der jeweils anderen Kultur und Lebensweise in altersspezifischer Form entwickeln, sich über diesen Zugang aber auch mit ihrem eigenen Leben und ihrer eigenen Kultur auseinandersetzen.

Der Erlös aus dem Kalenderverkauf (gegen Schutz-gebühr) fließt in weitere gemeinsame Projekte der beiden Schulen und damit in die weitere Ent-wicklung der Lernpartnerschaft.



Impressum

Projektkonzeption und Umsetzung:
KICKFAIR e.V. (www.kickfair.org

)
Astrid-Lindgren-Schule Ulm


Centro para el Desarrollo de la Inteligencia (CDI) /
Espacio Comunitario de Aprendizaje (ECA)
(www.cdi.org.py)



Übersetzung:
David Breimer, Sarah Heidel, Katrin Waldow, Carsten Ress


Gestaltung/Layout/Bildbearbeitung:
Guido Gressinger P892



Druck:
printworks GmbH, Stuttgart




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Aprender y crear en conjunto



Un calendario paraguayo-alemán del Espacio Comunitario de Aprendizaje (ECA) / CDI, Asunción y de la escuela Astrid-Lindgren, Ulm (Alemaniá)





Idea y origen


El calendario paraguayo-alemán nació en el marco de la cooperación internacional de aprendizaje entre la escuela Astrid-Lindgren de Ulm y el Espacio Comunitario de Aprendizaje (ECA), la escuela del Centro para el Desarrollo de la Inteligencia (CDI) en Paraguay.

Tanto la escuela Astrid-Lindgren como el CDI usan el método del Fútbol Callejero como elemento central en su trabajo pedagógico. Este marco de identificación común fue la base para una cooperación a largo plazo de las dos escuelas, que consiste en aprender en conjunto y uno del otro.

Las hojas del calendario fueron llenadas en un intercambio continuo sobre las particularidades de la cultura y de la vida cotidiana con respecto a cada mes (costumbres, fiestas, canciones, poemas, imágenes, etc.). Los niños lo presentaron en afiches grandes y se los mandaron mutuamente. El aprendizaje global y intercultural se vinculó así con un trabajo creativo. De esta manera los niños podían hacerse una imagen concreta de la cultura y del modo de vivir del otro y ocuparse en cambio también de su propia vida y cultura.

El beneficio de la venta del calendario se utilizará para futuros proyectos comunes de las dos escuelas y contribuirá con esto al desarrollo de la cooperación de aprendizaje.